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  • #4471
    Kit
    Teilnehmer

    Das man sich bei einem normalen Zahnarztbesuch nicht mit HIV anstecken kann, ist mir bewusst. Aber wie ist es bei eine Zahn-OP, wenn wirklich viel Blut im Spiel ist?

    Voriges Wochenende hatte ich Zahnschmerzen. Da es außerhalb der Ordinationszeiten meines Zahnarztes war, fuhr ich in die Ambulanz ins Krankenhaus. Dort waren wir insgesamt 3 Patienten (ich und zwei weitere). Wie es der Zufall wollte, musste bei allen 3 das Kiefer aufgeschnitten werden. Der 1. Patient war vor mir drin (hat also sicher geblutet), als er rauskam wurde unmittelbar ich aufgerufen. Ich wurde eingespritzt, dann ging der Arzt zum 3. Patienten weiter. Als er zurück kam, schnitt er mir das Kiefer auf. Es hat höllisch geblutet und ich mache mir nun große Sorgen. Könnte ich mich hier mit HIV infiziert haben, weil

    – es war sicher keine Minute Zeitspanne, wo der 1. Patient rauskam und ich reinging

    – der Arzt ja mich und Patient Nr. 3 quasi paralell behandelt hat

    – wir alle 3 STARK geblutet haben.

    Was ist, wenn der Arzt bzw. das Personal nicht die Handschuhe gewechelt hat? Oder wenn sich an den Geräten noch Blut befand? Ich spreche nicht von einigen Tropfen Blut, sondern wirklich von großen Blutmengen. Und wie sah es mit der Spritze aus? Im Vacuum kann HIV ja überleben, oder?

     

    #9628
    Dr. Leo Lust
    Moderator

    Hallom Kit!

    Da jeder Arzt strenge Hygienerichtlinien befolgen muss, ist eine Infektion beim Zahnarzt nie möglich. Sie hatten somit kein Risiko.

    Liebe Grüße!

    Dr. Leo Lust

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