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    Danielo
    Teilnehmer

    Sehr geehrter Dr. Leo Lust,

    Ist es richtig, dass für HIV und Hepatitis C nur ein praktisches, bzw. reales Risiko besteht bei Wunden, wenn 2 Personen Cuts(Platzwunden) und Fleischwunden die genäht werden müssen haben und man diese Wunden eine lange Zeit aneinanderdrückt und einreibt,wie z.B. bei einer Blutsbrüderschaft?Alle anderen Flüchtigen Kontakte wenn Blut aufeinandertriffe bergen kein Praktisches Risiko für HIV und Hepatitis C ist das richtig?

     

    Eine andere Frage an sie zu einem Früheren Fall von mir:

    Hab mich schon vor längerer Zeit beim Blutzuckermessen bei einer anderen Person, nach dem BZ messen bei einer Frau unmittelbar danach mit dieser Lanzette gestochen in die Finger,habe leicht geblutet(Arbeitete damals in der ambulanten Pflege). Mein Arzt und verschiedene andere Ärzte sagten, dass es keine bekannten Ansteckungen mit HIV über Lanzetten beim Blutzuckermessen gab. Die Ärzte sagten:Dass für HIV kein Risiko bestand, da dass Blut von der Person auf der Nadel mindestens Stecknadelkopfgroß hätte sein müssen, dass ein Praktisches Risiko bestehen würde und man sich mit solchen Lanzetten fürs Blutzuckermessen in der Praxis nicht mit HIV anstecken kann, da diese höchstens 3 mm nur lang sind (Nadel der Lanzette) und dann schon die ganze Nadel (Lanzette) mit Blut hätte behaftet sein müssen dass für HIV ein Risiko besteht.Und da nach dem BZ-messen an den Lanzetten nie mehr als ein kleiner Blutflecke zu sehen ist reicht es in der Praxis für eine Ansteckung nicht da dass Blut an der Nadel immer mindestens Stecknadelkopfgroß hätte sein müssen sagten sie und das für mich kein Risiko für HIV bestand.Habe mich danach trotzdem da meine Psyche falsch gespielt hat nach 21 Tagen HIV PCR und Hepatitis C PCr auch nach 21 Tagen Testen lassen war Zeit richtig für die Tests? Viele anderen Mitarbeiter und Ärzte sagten mir dass mit dem Stich mit der Lanzette für mich Praktisch kein Risiko einer Ansteckung mit HIV bestanden hatte damals,deswegen wäre ich ihnen sehr dankbar ob die Aussagen der Ärzte und Mitarbeiter gestimmt haben, auch dass ich damit abschliesen kann,wäre ihnen darüber sehr dankbar und werde ihnen dafür eine Spende geben geben, da ich ihre Seite sehr kompetent und toll finde und ihre Arbeit sehr schätze.

    Vielen Dank schon mal im Voraus für die Beantwortung meiner Fragen .

    liebe grüße Dani

    #7711
    Dr. Leo Lust
    Moderator

    Hallo Danielo,

    zu Frage 1: Ja, so ist es: kein praxisrelevantes Risiko bei flüchtigen, oberflächlichen Blutkontakten. Es besteht aber natürlich dann ein Risiko, wenn infiziertes Blut DIREKT in eine Vene eingebracht wird (wie bei Drogengebrauch mit gemeinsam benützten Spritzen). Ich kenne übrigens keinen Fall, wo Blutsbrüderschaft auf eine derart grobe Weise gemacht wurde…

    zu Frage 2: Wir können sämtliche Aussagen der Ärzte bestätigen, und auch die PCRs waren vom Zeitpunkt her zuverlässig. Sie können die Frage somit bedenkenlos "ad acta" legen.

    Mit freundlichen Grüßen, Dr. Leo Lust

     

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