Startseite Foren HIV/Aids Risiko oder nicht?

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    andi_linz
    Teilnehmer

    Hallo Dr. Leo!

     

    Erstmal herzlichen Dank für dieses Super-Service, kommt ja heute nicht mehr oft vor, dass kostenlose Hilfe angeboten wird und dann auch noch so professionell. Aber nun meine Frage. Ich habe eigentlich immer nur Safer Sex (bzgl. HIV 😉 ). Vor 2 Monaten hatte ich Kontakt zu einer Prostituierten, sie bot ihr Service ausschließlich mit Kondom an, nur Oralverkehr eben ohne Schutz. Es kam dann auch zu beidseitigem ungeschützen Oralverkehr und nun bin ich mir nicht sicher (esgibt hier doch so viele verschiedene Meinungen) ob ein HIV-Risiko beim aktiven Oralverkehr (Mann befriedigt Frau) besteht. Blut war keines im Spiel, zumindest nicht in der Menge das man(n) es gesehen bzw. geschmeckt hätte. Über den Serostatus der Dame weiß ich natürlich auch nichts, bin mir aber nicht sicher ob die gute regelmäßig untersucht wird, da es sich um ein "Massagestudio" handelte und ich daher nicht genau weiß ob der Service "legal" angeboten wurde, dass sind leider die Sorgen die man(n) sich blöderweise erst im nachhinein macht, wenn dass Blut wieder dort ist wo es hingehört :))

    Auch hatte ich in den letzten 2 Monaten keine Anzeichen einer akuten Infektion, aber das heißt ja leider nichts……

     

    lg und 1000 Dank im voraus Andreas

    #7624
    Dr. Leo Lust
    Moderator

    Hallo andi_linz!

    Hier kann ich Ihnen eindeutig Entwarnung geben, denn auch wenn eine Frau eine sehr hohe HIV-Viruslast in ihrem Körper hätte, würde ihr Scheidensekret dennoch beimm Oralverkehr durch den Speichel viel zu sehr verdünnt werden. Auch wenn die Virenlast im Körper sehr hoch ist, wäre die Virenlast im Scheidensekret dennoch zu dünn, um beim aktiven Oralverkehr zu einer Infektion zu führen, da hier (im Gegensatz zum ungeschützten Vaginalverkehr) eine Verdünnung des Scheidensekrets gegeben ist.

    Liebe Grüße!

    Dr. Leo Lust

    PS: Wenn Sie kein Blut bemerkt bzw. geschmeckt haben, dann bestand auch diesbezüglich kein Risiko, da nicht schmeckbare Blutmengen beim Oralverkehr für eine Übertragung nicht ausgereicht hätten.

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