Startseite Foren HIV/Aids Panik – Aneinanderreiben

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    sigi
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    Hallo, 

    ich habe in den letzten Jahren einige ( etwa 8 ) sexuelle Kontakte gehabt. 
    Diese waren im Bereich des Safer Sex.
    Den Penis an der Scheide zu reiben, war mit unter, eine Praktik wobei keinesfalls der Penis eingedrungen ist. Die Momente des Reibens waren auch nur kurz, um den Aspekt des Safer Sex nicht zu missachten.
    Eingeführt wurde stets mit Kondom.
    Oralverkehr war ebenfalls praktik, ohne Blud und Sperma. 

    Nun kam in den letztem Tagen häufiger das Thema HIV in den Medien, was mich dazu bringt, drüber nachzudenken und dadurch Panik zu bekommen. 

    Seit einigen Tagen Google ich mich durch die Welt. Und nun möchte ich einfach mal ein paar Recherchen in den Raum werfen und hoffe, auf bestätigung, bzw. ergänzung. Ich gebe hier mit eigenen Worten wieder, was ich erlesen habe.

    Zum Thema „reiben“ ( Safer Sex ):

    1. Das Reiben des Penis an der Scheide, ohne Blut, ist nicht ansteckend, wenn es nicht übermäßig lang und nicht viel Scheidensekrät auf die Eichel gelangt. Die Vierenkonzentration ist im Scheidensekrät nur dünn. Es ist kein Fall bekannt, in dem es so zu einer Übertragung kam. – HIV ist nicht leicht ansteckend. 

    2. Im Gegensatz dazu ist das ungeschütze eindringen in die Scheide bei weitem Risikoreicher. Dort ist die Eichel vom Sekrät umgeben und die Menge ist wesentlich höher. Zudem können durch Reibung kleine Verletzungen entstehen, die eine Ansteckung begünstigen.

    Zum Thema Statistik:

    Ich möchte nichts verschönen. HIV sollte auf jedenfall ernst genommen werden.
    Mich stört nur ein wenig, dass jede Aidshilfe- Seite darauf hinweist, dass es eine Infektion gegeben haben könnte ( Oral, GV, Anal, Reiben, usw.). 
    Was natürlich auch ihre Aufgabe ist, wenn sie auf die Risiken von HIV hinweisen wollen. 
    Allerdings sollte man das einmal relativ sehen. 

    Und dafür möchte ich einmal meine recherchierten Daten nennen:
    In Deutschland gibt es schätzungsweise z.Z. 14.000 HIV positive Menschen, die nicht wissen, das sie positiv sind. 
    Wenn man von den 14.000 einmal die Risikogruppe der Homosexuellen abzieht, bleiben schätzungsweise 6000 positive Menschen. Davon wiederrum ist nur ein Teil weiblich. Wenn es hoch kommt, leiden 3000 Frauen in Detuschland an unbewusst HIV. Unter den 3000 sind noch die Drogenkonsumenten, Einwanderer und auch Protituierte. 

    Bei etwa 30.000.000 erwachsenen Frauen in Deutschland und 3000 ( unwissend ) HIV positiven Frauen, ist die Wahrscheinlichkeit im Alltag, diese Frau zu treffen und GV mit ihr zu haben, doch sehr gering. 
    Wenn dazu noch der Aspekt der schweren Übertragbarkeit, selbst bei ungeschützen Verkehr ( 0,05 % – max. 5,6 % je nach Quelle ) kommt, kann man nicht davon ausgehen, dass eine Infektion bei einem Geschlechtsverkehr ( dazu noch Safer Sex ) statt fand. Viel höher ist da die Wahrscheinlichkeit, dass es nicht der Fall ist. 

    Wie gesagt, ich möchte HIV definitiv nicht verschönen und auf die Gefahren hinzuweisen ist absolut richtig.
    Verhüten sollte jeder! 

    Aber diese panische Angst sollte doch mal genommen werden. 
    Ja, die Aidshilfe möchte natürlich nichts relativieren und muss immerwieder, aus ihrer Verantwortung herraus, darauf hinweisen, dass beinahe jeder sexuelle Kontakt zu HIV führen kann. Sonst wäre diese organisation ja auch überflüssig. 

    Ich würde mir eine ehrliche Meinung wünschen. 
    Viele Grüße

     

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