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  • #1682
    MrGaGa
    Teilnehmer

    Hallo liebes Team. Zunächst einmal herzlichen Dank für diese schnelle und informative Antwort. Ich finde es ebenfalls unverantwortlich, auf solchen wenn überhaupt theoretischen Risiken herumzureiten. Ich bin jedoch intelligent genug, um diese Schock-Prävention nun an mir abprallen zu lassen. Eine Frage zu Ihrer Antwort habe ich aber noch. Das theoretische Risiko durch die orale Aufnahme vom Lusttropfen bei einer Rachenenzündung besteht aber doch nur dann, wenn man den Lusttropfen eindeutig wahrnimmt (ähnlich wie beim Blut schmeckt/sieht/mit den Fingern vorher erfühlen kann, wenn man über die Eichel streicht), oder? Ich bin beim Sex mit meinem Freund immer sehr vorsichtig, aber er ist generell sehr trocken, d.h. Lusttropfen produziert er so gut wie gar nicht. Bei der besagten Situation habe ich vorher mit dem Finger gefühlt und keinen Lusttropfen gespürt. Um auszuschließen, dass Reste in der Harnröhre waren, bin ich diese sogar an seinem Penis mit den Fingern entlanggefahren, um eventuelle Reste auszustreichen (die ich auch nicht wahrgenommen habe). Lusttropfen habe ich hinterher beim Oralverkehr dann ebenfalls nicht geschmeckt. Nach dieser ganzen Prozedur kann doch niemals genug Lusttropfen in den Mund gelangt sein? Hier müsste es sich doch dann nicht einmal um ein theoretisches Risiko handeln? Die Frau von der BZGA (ich zitiere "Sie schon wieder, wir telefonieren ja nicht zum ersten Mal, ich kenne Sie schon") ist auch hier von Ihrem Standpunkt nicht abgewichen. Da drängt sich mir innerlich die Frage auf, wie ich mit meinem Freund unter diesen Gesichtspunkten jemals wieder intim werden soll/darf? Viele Grüße und nochmals dankeschön! Mr.GaGa

    #6794
    Dr. Leo Lust
    Moderator

    Hallo Mr.GaGa!

    Das Restrisiko, das bei einer endzündeten Schleimhaut im Mund oder im Rachen vom Lusttropfen ausgehen könnte, bezieht sich nur auf Mengen, die man deutlich erkennen kann. Es gibt Männer, die sehr feucht, fast schon nass werden, also große Mengen an Vorsaft produzieren. In diesem Fall würde bei nicht intakter Mundschleimhaut ein sehr geringes Restrisiko bestehen. So wie Sie aber Ihre Situation schildern, war für Sie gar kein Risiko einer HIV-Infektion gegeben. Wenn kein sichtbarer Lusttropfen im Spiel ist, dann besteht überhaupt keine Möglichkeit einer HIV-Infektion.

    Liebe Grüße!

    Dr. Leo Lust

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