HIV-positive Mutter rettete Leben ihres Kindes mit Leberspende

 

red_ribbon_rs_0.jpgÄrzte in Südafrika haben erstmals Teile der Leber einer HIV-positiven Mutter ihrem HIV-negativen Kind transplantiert. Mutter und Kind seien ein Jahr nach der Operation wohlauf, das Kind trage weiterhin nicht den HI-Virus in sich, teilten Ärzte der Universität Witwatersrand in Johannesburg mit. Das Kind hatte eine tödliche Lebererkrankung und wäre ohne die Transplantation gestorben. Es hatte sechs Monate vergeblich auf eine Leberspende gewartet und war dem Tode nahe. Die Mutter, die erfolgreich mit antiretroviralen Medikamenten gegen einen Ausbruch der Immunschwächekrankheit AIDS behandelt wird, hatte sich mehrfach als Spenderin angeboten. Die Ärzte standen vor dem Dilemma, das...

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Sex, die schönste Sache der Welt…">

…was sollten Jugendliche wissen, um unbeschwert, selbstbestimmt und verantwortungsbewusst ins Abenteuer Liebe, Beziehung und Sexualität zu starten?

 

 

 

 


Über 90 Prozent aller HIV-Neuinfektionen passieren über ungeschützten Sexualverkehr. HIV ist zwar mittlerweile gut behandelbar, aber nach wie vor nicht heilbar. Außerdem gibt es viele andere lästige Dinge die man sich beim Kuscheln, Schmusen und Sex holen kann, wenn man uninformiert an die Sache herangeht.Wissen ist der beste Schutz!

  1. Sexualpädagogik: „Rund um 6“ (7.-10. Schulstufe)
    Sex wirft für Jugendliche viele Fragen auf. Dieser Workshop leistet einen Beitrag zu ihrer Beantwortung und damit auch zu einem bewussten und selbstbestimmten Umgang mit Sexualität. Entsprechend dem Alter der TeilnehmerInnen werden im Workshop unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt: Körperliche Grundlagen, Verhütung, das „erste Mal“, Verliebtsein, Liebe, Beziehung und Geschlechterrollen usw. Natürlich wird auch ein Überblick über HIV/AIDS und andere sexuell übertragbare Krankheiten (STDs) sowie mögliche Schutzmaßnahmen gegeben.
  2. Sexuell übertragbare Krankheiten „STDs“ (ab 9. Schulstufe)
    Die Zahl der Infektionen mit so genannten Geschlechtskrankheiten steigt – auch bei Jugendlichen – wieder an. Die Jugendlichen sollen wissen, wie man sich vor sexuell übertragbaren Infektionen schützt; aber sie sollten auch über andere unangenehme Folgen rund um Sexualität Bescheid wissen.
  3. HIV/AIDS Basisinformationen: „Basic“ (7.-9. Schulstufe)
    Was alle über HIV und AIDS wissen sollten, wird mit den SchülerInnen im Dialog, in Kleingruppenarbeiten und in Diskussionen mithilfe verschiedener Medien erarbeitet. Wo herrschen übertriebene Ängste und Vorurteile? Wo liegen tatsächliche Risiken und Unwissenheit? Und wie kann man sich schützen?
  4. HIV-Betroffene berichten: „Aus nächster Nähe“ (7.-9. Schulstufe)
    Der persönliche Kontakt zu einem betroffenen Menschen kann viel zur einer gelungenen Auseinandersetzung mit dem Thema beitragen: im Sinne des Abbaus von Vorurteilen und Berührungsängsten ebenso wie im Sinne eines klareren und individuellen Risikobewusstseins. Damit wird die Bereitschaft zur Verhaltensänderung gestärkt. Ein Betroffener spricht mit Jugendlichen über sein Leben mit der Infektion.
  5. Sex - aber sicher - Verhütungsmethoden im Detail! (ab 7. Schulstufe)
    Im Workshop "Sex - aber sicher" werden Verhütungsmethoden von A bis Z besprochen.
    Es wird gemeinsam unterschieden zwischen Methoden, die vor einer ungewollter Schwangerschaft schützen,
    und solchen, die das Risiko minimieren, sich mit sexuell übertragbaren Krankheiten, wie HIV, zu infizieren.
    Außerdem wird mit den SchülerInnen gemeinsam durchgespielt, wie dieses Thema mit dem Partner/der Partnerin besprochen werden kann. Die Anwendung des Kondoms wird, wie in jedem unserer Workshops, mit dem bereits berühmten Übungskaktus "Felix" trainiert.
  6. NEU: Workshop „BRISANT“ (die Altersgruppe variiert je nach Thema)
    Sie haben ein brisantes Thema oder einen inhaltlichen Schwerpunkt, der Ihnen für Ihre Jugendlichen wichtig ist? Wir stellen für Sie das jeweilige Angebot zusammen.
    Mögliche Themen könnten sein:
    - Antidiskriminierungsarbeit und Menschenrechte
    - Sexuelle Vielfalt
    - Sexuelle Orientierungen
    - Pornographie/Sex im Internet/Medienkompetenz
    - Diversity
    - Sexualaufklärung für MigrantInnen
    - Interkulturelle Sexualaufklärung
    - Sexuelle Identität
    - Queer und Gender
    - Geschlechterrollen
    - Beziehungsformen
    - Schönheitsideale, Körper und Pubertät
    - Liebe, Partnerschaft, Beziehungsformen
    - Theaterpädagogische Erarbeitung des Themas Sexualität
     
  • Die Workshops können auf Wunsch auch in geschlechtergetrennten Gruppen gehalten werden.
  • Alle TeilnehmerInnen erhalten umfassende Präventionsmaterialien.
  • Jeder Workshop ist auch länger, z.B. als Projekthalbtag oder Intensivkurs, buchbar.
  • Workshops sind auch für Eltern, LehrerInnen sowie MultiplikatorInnen und medizinisch-soziale Berufsgruppen möglich.
  • Bei kleineren Gruppen können die Vorträge auch in den Räumlichkeiten der Aidshilfe Salzburg stattfinden, wir kommen auch gerne in ihre Schule oder Institution im ganzen Land Salzburg.
  • Die Workshops können auf Deutsch, Englisch und Französisch gehalten werden. Falls erforderlich, besteht auch die Möglichkeit eine DolmetscherIn als SprachvermittlerIn zu engagieren.
  • Für Schulen und Jugendzentren mit hohem MigrantInnenanteil sind unsere speziell dafür ausgebildeten ReferentInnen im Einsatz.

Unser ReferentInnen-Team: Gerhard Raxendorfer, Mag. Florian Friedrich, BA, M.A. Diane Toussaint.
 

Weitere Infos und Terminvereinbarung unter
0662/ 88 14 88 (Mo. bis Fr. 9-13 Uhr) oder salzburg@aidshilfen.at
 

HIV/AIDS und Tuberkulose – ein Teufelskreis.

 

gtbr18_cover_200px.pngInsgesamt 1,6 Millionen Menschen sind laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im vergangenen Jahr an Tuberkulose (TB) gestorben. An zweiter Stelle folgt schon HIV/AIDS; laut dem aktuellsten Jahresreport (der komplette WHO-Bericht steht im Anhang als Download bereit) sind letztes Jahr 940.000 Menschen an den Folgen des HI-Virus verstorben.
Menschen, die mit HIV infiziert sind, erkranken besonders leicht an Tuberkulose. Wegen ihres geschwächten Immunsystems haben sie ein bis zu 50-fach erhöhtes Risiko. Eine Tuberkulose-Infektion kann wiederum den Ausbruch von AIDS beschleunigen.
Tuberkulose und HIV sind vor allem in strukturschwachen Regionen in Afrika, Osteuropa und Zentralasien stark verbreitet.
Zwei Drittel der TB-...

Nächster Schritt Richtung HIV-Impfung

Photo: jg_79 / photocase.com

Jedes Jahr infizieren sich weltweit 1,8 Millionen Menschen neu mit HIV. Obwohl HIV/AIDS dank neuer Medikamente inzwischen gut behandelbar ist, fehlt nach wie vor ein wirksamer Impfstoff. Die Suche danach ist deshalb so schwierig, weil das HI-Virus extrem anpassungsfähig ist. Wissenschafter der Universität und des Universitätsspitals Zürich stießen nun auf eine vielversprechende Spur. Spezielle Antikörper von vereinzelten HIV-Infizierten könnten die Basis für einen HIV-Impfstoff sein: Sie neutralisieren die meisten HI-Virusstämme.
Etwa einer aus...