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Themen:
Welt-AIDS-TAG
Aids 2010: "Rights here, Rights now"
Fremde in der Fremde
Positiv Leben in verschiedenen Welten
Arbeit mit Sinn

Image removed.Leseprobe: Positiv leben in verschiedenen Welten

 

Thomas Kleindessner, Student an der FH Oberösterreich, entschloss sich 2007 im Rahmen seiner Ausbildung ein Auslandspraktikum in Emali (Kenia) zu machen.
Die bedrückenden Umstände zwingen viele Frauen zur Mombasa-Road – auch HIV-Highway genannt – zu pilgern, um dort durch Prostitution Geld bei den vorbeikommenden LKW-Fahrern zu verdienen. Die Höhe der Entlohnung dieser Dienste steigt mit der Bereitschaft zum Verzicht auf Kondome, was zur Folge hat, dass 70 Prozent der Bevölkerung von Emali HIV-positiv ist.
Kleindessner entschloss sich gemeinsam mit StudienkollegInnen den Verein Daraja (...

Jede Woche von Montag bis Samstag (11 bis 18 Uhr): Flohmarkt zugunsten der Aidshilfe Salzburg

Bis Ende Jänner 2010 findet jede Woche von Montag bis Samstag von jeweils 11-18 Uhr unser Flohmarkt und Second-Hand-Shop in der Gabelsbergerstraße 11 in 5020 Salzburg statt. Antiquitäten, Dekoratives, Weihnachtsschmuck und vieles mehr suchen einen neuen Besitzer. Die Einnahmen gehen an die Aidshilfe Salzburg. Sachspenden sind jederzeit Willkommen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Die neuen Kinospots der Aidshilfe Salzburg hier ansehen!!!

Image removed.Die Aidshilfe Salzburg startet mit zwei neuen Kinospots die  diesjährige Kampagne rund um den Welt-Aids-Tag 2009. Seit Anfang November sind die beiden Spots in den zwei Salzburg Cineplexx-Kinos zu sehen. Der Kabarettist Ingo Vogl lieferte die dahinterstehende Idee und übernahm die Hauptrolle. Ab sofort stehen die beiden Kinospots auch auf youtube bereit: www.youtube.com/watch und www.youtube.com/watch.

Das wichtigste Ziel der Kampagne ist die Hemmschwelle, sich selbst testen zu lassen, zu senken und darauf hinzuweisen, wie einfach und wie wichtig dieser Schritt in Bezug auf die Eigenverantwortung ist. Es ist keine Sünde, keine Schande, kein Armutszeugnis auf...

Alt werden mit HIV

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Bedeutete eine HIV-Diagnose bis Mitte der 1990er Jahre noch eine deutlich verkürzte Lebenserwartung, so können heute hochwirksame Medikamente die Vermehrung des Virus im Körper hemmen und den Ausbruch von AIDS verhindern. Dank der Therapie können Betroffene mittlerweile mit einer Lebenserwartung von 60, 70 Jahren rechnen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass HIV auf die leichte Schulter genommen werden darf, da die Nebenwirkungen der Hochaktiven Antiretroviralen Therapie (HAART) sehr heftig ausfallen und darüber hinaus gesundheitliche Schäden, die sich häufig erst mit zunehmendem Alter zeigen, verursachen können. Da diesbezüglich noch Langzeitstudien ausstehen, sehen sich persönlich Betroffene, Mediziner, Wissenschaftler und Pfleger mit vielen offenen Fragen konfrontiert, die am Mittwoch, dem 11. November, auf der...

EU warnt wegen zunehmenden Neuinfektionen

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Die Europäische Kommission warnt wegen der zunehmenden Zahlen an HIV-Neuinfektionen. Fast jeder dritte Infizierte, so Androulla Vassiliou, die Gesundheitsministerin der EU, wisse nicht von seiner Ansteckung Bescheid. Diese Unkenntnis jedoch kann fatale Folgen haben, da auf diese Weise HIV an andere Sexualpartner weitergegeben werden kann, sind doch gerade HIV-positive Menschen, die keine HIV-Therapie machen, viel ansteckender als Betroffene, welche virushemmende Medikamente einnehmen. Deshalb fordert Vassiliou, dass die EU ihre Bürger ermutigen müsse, für sich selbst und ihre Partner Verantwortung zu übernehmen, indem sie über HIV/AIDS sprechen, sicheren Sex praktizieren und sich auf HIV testen lassen.

Die EU-Staaten sollen wachsam sein, da sich in einigen an die die EU...