Kritik am mangelnden Engagement Österreichs

Bereits im Vorfeld der Internationalen Aids-Konferenz übt Gottfried Mernyi von der Kindernothilfe Österreich Kritik am mangelnden Engagement Österreichs im nationalen und internationalen Kampf gegen HIV/AIDS. Im Rahmen eines Medienseminars bemängelte Mernyi die "sehr restriktive Gesetzgebung" in Österreich, etwa im Zusammenhang mit Sexarbeitern oder beim humanitären Bleiberecht, das mangelnde finanzielle Engagement im internationalen Bereich sowie die fehlende zentrale Koordinierung der heimischen Aktivitäten.
Dieses fehlende Engagement äußere sich am augenscheinlichsten darin, dass Österreich, obwohl es als Gastgeber von der internationalen Aids-Konferenz profitiert, einen Monat nach dem Abgabetermin nach wie vor keine Daten für den Fortschrittsbericht der UN, der alle zwei Jahre gefordert wird und den Kampf gegen HIV dokumentieren soll, abgeliefert hat. Mernyi verweist hierbei auf das in Österreichs Ministerien herrschende „Floriani-Prinzip“ und richtet seine Kritik vor allem gegen das Gesundheits- und das Außenministerium. Des Weiteren fordert er eine zentrale Koordinationsstelle für Österreich.
Auch was die internationale Hilfe betrifft...

17. Juni 2010 ab 20 Uhr: Theologiefest in der Theologischen Fakultät der Universität Salzburg

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Am 17. Juni wird ab 20 Uhr in der Theologischen Fakultät der Universität Salzburg (Universitätsplatz 1, 5020 Salzburg) ab 20 Uhr dass alljährliche Theologiefest stattfinden, diesmal unter dem Motto KE NAKU - MENSCHLICHKEIT JETZT! Ein Teil des Reingewinns geht an die Aidshilfe Salzburg. Für dieses finanzielle Engagement möchten wir uns im Voraus bei der StV Theologie ganz herzlich bedanken!

Daten und Statistiken zu HIV/AIDS im Jahr 2009

In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der neu diagnostizierten HIV-Infektionen von 313 auf durchschnittlich 500 Menschen angestiegen. Die meisten der Betroffenen haben sich im Alter von 30 bis 36 Jahren mit dem Immunschwächevirus angesteckt. Der prozentuelle Anteil der weiblichen Erkrankten liegt bei 30,7 Prozent. Die Übertragungen erfolgen seit dem Jahr 2000 bei 43,3 Prozent über heterosexuelle, bei 35,3 Prozent über homosexuelle Sexualkontakte und bei 15,8 Prozent über das gemeinsame Benutzen von gebrauchten Spritzen.
Die Lebenserwartung der mit HIV Infizierten ist seit der Einführung der antiretroviralen Kombinationstherapie (HAART) deutlich angestiegen. Wer sich z.B. heute mit 20 Jahren mit HIV ansteckt, kann durchschnittlich noch mit zusätzlichen 49,4 Lebensjahren rechnen. Auch Übertragungen des Virus von Mütter auf ihre Kinder geschehen aufgrund der Therapie, der Kaiserschnittentbindung und dem Stillverzicht nur noch in einem Prozent aller Fälle. Die HAART indessen erzielt so gute Erfolge, dass bei 80 bis 90 Prozent aller Patienten die Ausbreitung des Immunschwächevirus im Körper erfolgreich unterdrückt werden kann. Aufgrund der guten Erfolge in...

Österreicher wissen über HIV/AIDS zu wenig Bescheid

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Erstmals wurde in Österreich eine Studie sämtlicher Altersgruppen zur Wahrnehmung von HIV/AIDS durchgeführt, die sehr ernüchternd ausfiel. Von den 1.000 Befragten schützen sich nur 50 Prozent vor sexuell übertragbaren Krankheiten, d.h. Safer Sex wird hierzulande nicht gerade groß geschrieben. Noch immer werden beim Sex viel zu selten Kondome verwendet, und es gilt der irrtümliche Glaube, dass die Ehe bzw. die sexuelle Treue in einer festen Beziehung einen sicheren Schutz vor HIV liefere. Dabei lässt sich die Tendenz beobachten, dass mit abnehmendem Bildungsniveau auch das Wissen über die Thematik sinkt. Mit steigender Schulbildung hingegen nimmt das subjektive Gefühl zu, gut informiert zu sein, ein Hinweis, dass Aufklärungskampagnen und Prävention in Schulen sehr sinnvoll sind und Erfolg zeigen.
Deutlich tritt die...

ALF - der Coach für Allgemeine LebensFragen

Die Aidshilfe Salzburg hat ihre Online-Beratung ausgebaut. Zusätzlich zum Antwortservice und Diskussionsforum Dr. Leo Lust, wo Menschen, die nicht von HIV/AIDS betroffen sind, alles über HIV/AIDS, Hepatitis und andere Viruserkrankungen erfahren bzw. erfragen können, bieten wir ab sofort eine spezielle Beratung für HIV/AIDS-Betroffene an: ALF, dein Coach für Allgemeine LebensFragen!
Einfach, unbürokratisch und unentgeltlich, beantwortet ALF alle Fragen zu den Themen Arbeitslosigkeit, Arbeitssuche, Armut, Behörden, Diskriminierung, Förderungen, Recht, Sozialhilfe, Zuschüsse usw.
Alle User können einen Beitrag im Forum veröffentlichen, der anschließend von ALF behandelt wird.
Zum Schutz der eigenen Persönlichkeitsrechte besteht auch die Möglichkeit, ALF eine private Nachricht zu senden, die NICHT im Forum eingesehen werden kann und mit dem privaten Mailsystem von ALF beantwortet wird. Die Anonymität eines jeden Users wird somit gewahrt; allerdings muss man sich bei beiden Varianten (öffentlich...