PlusMinus 1-19

Themen:
- Editorial
- Helpline zum HIV-Selbsttest
- Long Acting Injectables
- U=U HIV-Therapie ist  Safer Sex
- Die Pille davor gegen HIV
- "Falls etwas passiert, kann nicht viel passieren!"
- Weniger Angst - weniger Stress
- Rezensionen

Leseprobe: Die Helpline der AIDS-Hilfen Österreichs zum HIV-Selbsttest

Die erfolgte Zulassung von CE-zertifizierten HIV-Selbsttests im Sommer 2018 wurde von großem medialem Interesse und zahlreichen Anfragen von ApothekerInnen an die AIDS-Hilfen Österreichs begleitet. Seit Juni 2018 ergänzt nun der HIV-Selbsttest die bestehende Palette an Testmöglichkeiten und ist in österreichischen Apotheken erhältlich. Im Hinblick auf die Beratungsmöglichkeit in den Apotheken wurde in Kooperation mit den  AIDS-Hilfen eine Fortbildung für...

Hinweis: Neuer Standort unseres Spritzenautomaten

 

AHDer neue Standort unseres Spritzenautomaten befindet sich beim Schloss Mirabell beim Bernhard-Paumgartner-Weg (hinter dem Café Bellini) bei den Fahrradständern.

Spritzenautomaten versorgen DrogenkonsumentInnenauch nachts und an Feiertagen mit sauberen Spritzen, Nadeln und Alkotips. Seitdem es diese Austauschprogramme gibt, sind die HIV-Neuinfektionen unter DrogenkonsumentInnen rapide gesunken. Zuvor waren Menschen,...

Globale Statistik HIV/AIDS

 

Pünktlich zur IAS-Konferenz, die dieses Jahr in Mexiko City über die Bühne ging, veröffentlichte UNAIDS die aktuelle, globale Statistik zu HIV/AIDS. Bis Ende 2018 lebten weltweit 37,9 Millionen Menschen mit HIV. Knapp 80 % wussten von ihrer Infektion und gut 8 Millionen lebten unwissentlich mit der Erkrankung. Ein wenig mehr als 23 Millionen Menschen (62 %) hatten Zugang zur antiretroviralen Therapie; im Jahr 2010 betraf das nur 8 Millionen Menschen.
1,7 Millionen Menschen infizierten sich im vergangenen Jahr mit HIV und 770.000 Menschen starben infolge ihrer HIV-Infektion.
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Statement zur geplanten Verbannung von externen SexualpädagogInnen aus den Schulen


Im Nationalrat wurde durch ÖVP und FPÖ ein Entschließungsantrag angenommen, welcher an das Bildungsministerium appelliert, dass sexualpädagogische Vereine nicht mehr in Schulklassen Sexualaufklärung durchführen sollen.
Bei den Reden der Abgeordneten Rudolf Taschner (ÖVP), Wendelin Mölzer (FPÖ) und Edith Mühlberghuber (FPÖ) entstand der Eindruck, dass diesen jegliche Feldkompetenz fehle und dass sie über Dinge sprechen, von denen sie keine Ahnung haben. Im Vorfeld dürften keine ExpertInnen Gremien gebildet worden sein und der Entschluss wirkt übereifrig, hektisch, rationalisierend und unvorbereitet. Als dann die Verantwortung für die Sexualaufklärung den Eltern zurückgespielt wurde, entstand beim Zuseher der Eindruck der Wirklichkeitsferne.
Wir möchten uns auch für die Unterstützung der lokalen Politik bedanken, welche die Notwendigkeit von externen SexualpädagogInnen sehr wohl erkennt und schätzt. So haben sich in den Vergangenen Tagen auch BildungsdirektorInnen der ÖVP wertschätzend zu externen SexualpädagogInnen...