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Sex, die schönste Sache der Welt…

…was sollten Jugendliche wissen, um unbeschwert, selbstbestimmt und verantwortungsbewusst ins Abenteuer Liebe, Beziehung und Sexualität zu starten?

 

 

 

 


Über 90 Prozent aller HIV-Neuinfektionen passieren über ungeschützten Sexualverkehr. HIV ist zwar mittlerweile gut behandelbar, aber nach wie vor nicht heilbar. Außerdem gibt es viele andere lästige Dinge die man sich beim Kuscheln, Schmusen und Sex holen kann, wenn man uninformiert an die Sache herangeht.Wissen ist der beste Schutz!

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med update 3-4-18


Themen:
- HIV Neudiagnosen 2017 in Österreich
- Münchner AIDS und Hepatitis Tage 2018
- San Francisco - eine Großstadt präsentiert Erfolge
- Gewichtszunahme bei Umstellung von TDF auf TAF?
- Masern - auch Österreich vom Ziel der Elimination entfernt
- PrEP und medizinische Grundversorgung - möglicher Zusatznutzen
- Tuberkulose und HIV - nicht alle Medikamente sind kombinierbar
- Annemarie Madison Preis an Nice Nailantei Leng'ete verliehen
- Veranstaltungsankündigungen

HIV-BASIC V: Wie ansteckend ist HIV?

Es gibt nur  wenige Wege, wie es zu einer HIV-Infektion kommen kann. Das liegt unter anderem daran, dass eine ziemlich hohe Anzahl von HI-Viren in die eigene Blutbahn gelangen muss, damit sich eine Infektion bilden kann. Eine gewisse Anzahl kann vom Immunsystem eliminiert werden, bevor es zu einer Infektion kommt.

HIV ist somit nicht so infektiös wie andere sexuell übertragbare Krankheiten. Wenn man einmal mit einem HIV-positiven Menschen ungeschützt Sex hat, ist es unwahrscheinlich, sich sofort mit HIV zu infizieren. Das Risiko liegt in den meisten Untersuchungen bei maximal einem Prozent:
Wie hoch ist das Übertragungsrisiko beim Geschlechtsverkehr?
• Ungeschützter passiver (rezeptiver) Analverkehr mit bekannt HIV-positivem Partner: Infektionswahrscheinlichkeit je Kontakt im Mittel 0,82 %
• Ungeschützter passiver (rezeptiver) Analverkehr mit Partner von unbekanntem HIV-Status: Infektionswahrscheinlichkeit je Kontakt 0,27 %...

"Soziales AIDS" als Stigma

Anlässlich des nicht ganz freiwilligen Outings von Conchita Wurst, wollen wir ein paar Gedanken zum Umgang mit dem HI-Virus in der Gesellschaft bringen.
Zwar hat sich in den letzten 20 Jahren rechtlich viel getan, bezüglich unseres gesellschaftlichen Umgangs mit der Immunschwächeerkrankung befinden wir uns jedoch noch immer im tiefsten Mittelalter. HIV-positive Menschen werden sogar in Krankenhäusern oder bei ÄrztInnen, die in der Regel besser als die Allgemeinbevölkerung aufgeklärt sind, diskriminiert, bei der Behandlung an die letzte Stelle gereiht oder erst gar nicht behandelt. Darüber hinaus kommt es auch im Arbeitsleben, in Ausbildungsstätten, in Schulen und Kindergärten und im Privatleben zu massiven Diskriminierungen.HIV ist noch immer ein großes kulturelles, soziales und psychologisches Stigma. Medizinisch betrachtet ist HIV heute kaum noch ein Problem. Das so genannte „Soziale AIDS“ hingegen ist für von HIV-Betroffene eine immense Belastung. Für den schlechten gesellschaftlichen Umgang...

Verurteilung für absichtliche Ansteckung

Ein britischer Friseur, der absichtlich mehrere Männer mit dem HIV infizierte, muss für mindestens zwölf Jahre ins Gefängnis. Er hatte seine zehn Opfer auf einer Dating-App kennengelernt - fünf von ihnen steckten sich tatsächlich bei ihm mit dem HI-Virus an. Der Täter, der von den Männern als Soziopath bezeichnet wurde, nahm das Urteil völlig regungslos auf.

Nach Angaben der Richterin ist der 27-Jährige aus Brighton der erste Mann in Großbritannien, der wegen der absichtlichen Verbreitung von HIV verurteilt worden ist. Gutachter bescheinigten ihm unter anderem Sadismus. Seinen Sex-Partnern gaukelte er vor, gesund zu sein. Einem Opfer schrieb er nach dem Geschlechtsverkehr: "Ich habe HIV. LOL."Bei dem Friseur war im Jahr 2015 die Infektion diagnostiziert worden. Er...