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"Wir haben acht Millionen Leben gerettet"

Bei seiner Geberkonferenz in Kanada hat der Globale Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria sein Spendenziel erreicht: Der kanadische Regierungschef Justin Trudeau gab am Samstag bekannt, dass der Fonds knapp 13 Milliarden Dollar (rund 11,6 Milliarden Euro) eingeworben habe.
"Wir haben fast 13 Milliarden Dollar gesammelt und damit acht Millionen Leben gerettet", sagte Trudeau zum Abschluss des Treffens, an dem zahlreiche Staats- und Regierungschefs teilgenommen hatten.

Der in Genf ansässige Fonds (GFATM) vergibt Zuschüsse an wirtschaftsschwache Länder und Staaten, die besonders stark von den drei Krankheiten betroffen sind. Große Empfängerländer sind unter anderem Nigeria, Kongo, Tansania, Südafrika, Indien und Indonesien. Die bei der nun zu Ende gegangenen fünften Geberkonferenz gesammelten neuen Mittel sollen den Zeitraum 2017 bis 2019 abdecken.

Aus den Mitteln ermöglichte der GFATM bisher mehr als neun Millionen Menschen eine Therapie mit HIV-Medikamenten und mehr als 15 Millionen Menschen eine Tuberkulosebehandlung. Zudem wurden 659 Millionen Moskitonetze zur Abwehr von Malariamücken verteilt.