med update 07-08-15


Themen:
- Kurz-News HCV-Medikamente: Beschleunigte Zulassung für Grazoprevir & Elbasvir
- Kurz-News HIV-Medikamente: Evotaz von EMA zugelassen
- DÖAK 2015: Wechselwirkungen
- Nachgefragt: CYPP450 und Johanniskraut
- Nachgefragt: Arzneipflanze des Jahres
- DÖAK 2015: Thema Heilung - ein Düsseldorfer Patient
- Nachgefragt: Leukämie und Knochenmarkstransplantation
- Nachgefragt: Der Berliner Patient
- IAS 2015: Funktionelle Heilung - Junge Frau ohne nachweisbare Viruslast
- Veranstaltungsankündigungen

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Zugang zum Gesundheitssystem spart Kosten

In mehreren europäischen Ländern werden derzeit Menschen ohne gesicherten Aufenthalt nur  notversorgt. Eine aktuelle Studie der EU-Agentur für Grundrechte (FRA)  belegt nun aber, dass das nicht unbedingt der kostengünstigste Weg ist. Staaten müssen weniger Geld in die Hand nehmen, wenn sie MigrantInnen früher behandeln statt später. Für die FRA-Studie sind irreguläre MigrantInnen in Deutschland, Griechenland und Schweden bezüglich Bluthochdruck und Schwangerschaftsvorsorge untersucht worden. Das Ergebnis: eine Regelversorgung bei HochdruckpatientInnen führt zu Einsparungen von rund 9 %; außerdem könnten auf diese Weise mehr als 300 Schlaganfälle und über 200 Herzinfarkte je 1.000 MigrantInnen verhindert werden. Durch eine bessere Schwangerschaftsvorsorge könnten in Deutschland und Griechenland innerhalb von zwei Jahren bis zu 48 % und in Schweden sogar 69 % der Kosten eingespart werden.

Der gesamt Bericht kann im Anhang als pdf-Datei heruntergeladen werden.

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Aidshilfe Salzburg trotz massiver Kürzungen gerettet

Die Aidshilfen in Salzburg, Vorarlberg und Kärnten werden im kommenden Jahr doch Förderungen vom Bund erhalten. Nach neuerlichen Gesprächen in Wien haben die LeiterInnen der betroffenen Aidshilfen diesen Teilerfolg erzielt.
Dennoch muss die Aidshilfe Salzburg nun mit 140.000 Euro weniger auskommen, was Umstrukturierungen zur Folge haben wird.
Wir können aber garantieren, dass die drei Grundpfeiler der Aidshilfe Salzburg – Betreuung, Beratung und Prävention – auf jeden Fall erhalten bleiben. Die Salzburger können sich darauf verlassen, dass es auch 2016 ein anonymes und kostenloses Testangebot geben wird.

Einen großen Dank an alle, die uns in dieser schwierigen Phase unterstützt haben!!
Innerhalb kürzester Zeit konnten mehr als 2.000 Unterschriften für den Erhalt der Aidshilfe Salzburg gesammelt werden. Viele Salzburger und Salzburgerinnen zeigten ihre Solidarität, indem sie eine Unterstützungserklärung direkt an das Bundesministerium für Gesundheit schickten. Auch die Klienten und Klientinnen der Aidshilfe Salzburg haben sich auf die Beine gestellt und eine eigene Betroffenen-Petition ins Leben gerufen. Bei all jenen, die sich aktiv an diesem Protest gegen die Schließung unserer Institution beteiligt haben, möchten wir uns ganz herzlich bedanken.

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Aidshilfe Salzburg droht die Schließung – Pressespiegel mit Links

 

ORF.at berichtet am 4.8.2015, wie sich die Aidshilfe Salzburg gegen die drohende Schließung wehrt:

http://salzburg.orf.at/news/stories/2725074/

Am 10.8. 2015 ist auf Salzburg24 nachzulesen, warum sämtliche Parteien in Salzburg sich gegen die Schließung der Aidshilfe Salzburg aussprechen:

http://www.salzburg24.at/salzburger-aidshilfe-droht-schliessung-politik-schreit-auf/4417272

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