med update 03-04-16


Themen:
- Kurz-News HIV-Medikamente:

  • Descovy von der EMA zugelassen
  • Odefsey von der FDA zugelassen
  • Odefsey von CHMP zur Zulassung empfohlen

- Nachgefragt: TAF und TDF
- ONCEMRK: Studie zu Raltegravir für 1 x tägliche Einnahme
- Syphilis: Anstieg in Europa
- Antidiskriminierungsarbeit der AIDS-Hilfen Österreichs - aktueller Bericht 2015
- Veranstaltungsankündigungen:
Straßenfest Wien Mariahilf - mit HIV-Testung & Beratung am 11. Juni 2016

 

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Fünf Millionen Menschen ohne HIV-Therapie

Rund fünf Millionen HIV-positive Menschen in Zentral- und Westafrika sind nach Angaben von Ärzte ohne Grenzen ohne Behandlung. Demnach leiden in Zentral- und Westafrika 2,3 Prozent der Bewohner an der Immunschwächekrankheit HIV/AIDS. Das ist zwar deutlich unter der Rate etwa in Swasiland (rund 28 Prozent) und Südafrika (fast 19 Prozent), aber über dem internationalen Durchschnitt von 0,8 Prozent.

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Weltweiter Anti-Homophobie-Tag

Seit 2004 gilt der 17. Mai als internationaler Tag gegen Homophobie. An diesem Tag setzen Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transsexuelle ein Zeichen für Toleranz. Der 17. Mai wurde als Termin gewählt, weil genau an diesem Tag im Jahr 1990 die Weltgesundheitsorganisation (WHO), Homosexualität von der Liste der psychischen Krankheiten gestrichen hat.
Der Begriff Homophobie leitet sich vom griech. ὁμός homós: gleich und φόβος phóbos: Angst ab und kam erst in den späten 1960er Jahren in den allgemeinen Sprachgebrauch. In diesem Sinne meint Homophobie die irrationale Angst vor gleichgeschlechtlichen Lebensweisen, die sich in der Regel in Ekel und Aversion vor homo- und bisexuellen Menschen äußert.

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Comeback der Syphilis

leicagirl / photocase.com Photo: herzschlag / photocase.com

Lange Zeit galt die Syphilis als ein Relikt einer längst vergessenen Epoche. Seit Mitte der 1990er Jahre greift sie allerdings wieder verstärkt um sich. Da die meisten Syphilis-Betroffenen Männer sind, vermuten viele ExpertInnen als Hauptgrund für die beunruhigende Zunahme die Wiederaufnahme riskanter Sexualpraktiken unter homo- bzw. bisexuellen Männern. Allerdings sei hier anzumerken, dass Homo- oder Bisexualität an sich das Risiko einer Infektion noch nicht erhöht; das macht allein das Sexualverhalten, weshalb es nicht ganz richtig ist, von so genannten Risikogruppen zu sprechen. Gefährdet sind – unabhängig von der sexuellen Orientierung – vor allem Menschen, die ihre Sexualpartner häufig wechseln und dabei ungeschützten Sex praktizieren. Vermutlich haben gerade die medizinischen Fortschritte bei der Behandlung von HIV die Ausbreitung der Syphilis begünstigt, da der enorme Anstieg mit der flächendeckenden Einführung der antiretroviralen Therapie in den so genannten Industrieländern festgestellt werden konnte. In Anbetracht der vermehrten Ausbreitung bzw. des Wiederauftretens der Syphilis lag es in der Verantwortung der Aidshilfe Salzburg, auf solche Veränderungen adäquat zu reagieren. Dementsprechend bieten wir seit knapp 10 Jahren kostenlose und anonyme Syphilis-Testungen für MSM (Männer, die Sex mit Männern haben) an. Die Testungen finden jeden Montag und Donnerstag von 17 bis 19 Uhr statt.

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