Umfrage zur Arbeitssituation von LSBTI-Personen

Schätzungen zufolge sind mehr als 200.000 Beschäftige in Österreich lesbisch, schwul, bi-, trans- oder intersexuell. Wie es diesen Menschen in ihrem Job geht und welche Erfahrungen sie in ihren Unternehmen machen, wird erstmals in einer eigenen Studie erhoben.

Im Auftrag der Arbeiterkammer Wien führt das Forschungsinstitut SORA nun eine österreichweite Onlinebefragung durch, die noch bis Ende April läuft. Personen, die sich einem oder mehreren der LSBTI-Merkmale zugehörig fühlen, werden ersucht, an der Befragung unter www.sora.at/lsbti-umfrage teilzunehmen. Gedruckte Fragebögen können kostenlos unter lsbti@sora.at bzw. +43-1-585 33 44-38 angefordert werden.

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Leitlinie für mehr Gesundheit für Frauen mit HIV/AIDS

HIV-positive Menschen werden immer noch diskriminiert, das steht außer Frage. Besonders schwer haben es Frauen mit HIV/AIDS. Durch die Ungleichstellung von Mann und Frau, die schlechtere gesellschaftliche Stellung und auch die Gewalt, die für viele Frauen leider immer noch etwas Alltägliches ist, geraten viele Frauen in eine Spirale, aus der es keinen Ausweg mehr gibt. Aus diesem Grund hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) jetzt eine Empfehlung veröffentlicht, wie die Gesundheit von Frauen mit HIV gewahrt werden kann.
Die WHO empfiehlt, dass das Thema Gewalt vermehrt in die Beratung und Begleitung von Frauen einfließen soll. Zudem sei es wichtig, den Frauen die notwendige medizinische, soziale und rechtliche Unterstützung zukommen zu lassen, um deren Lebensqualität und Gesundheitszustand langfristig zu verbessern.

Die gesamte Publikation finden Sie im Anhang als pdf-Datei.

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Ein früher Zugang zur neuen Hepatitis-Therapie führt zu weniger Neuinfektionen

Daten aus den Niederlanden belegen: HIV-positive Männer, die mit akuter Hepatitis C (HCV)  infiziert sind, sollten möglichst schnell eine HCV-Therapie einnehmen. Dies führt zu einem markanten Rückgang der HCV-Neuinfektionen.

Diese Erkenntnis beruht auf einer Auswertung von 17 niederländischen Kliniken, die rund 80 Prozent aller HIV-positiven MSM behandeln.
HIV-positive MSM sind von HCV besonders häufig betroffen. Sie benötigen einen uneingeschränkten Zugang zu der neuen, antiretroviralen HCV-Therapie.

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Änderungen bei der Spendenabsetzbarkeit 2017

Mit 01.01.2017 ist das neue Gesetz zur Spendenabsetzbarkeit in Kraft getreten. Von nun an sind alle Spendenorganisationen in Österreich dazu verpflichtet, Informationen zu allen erhaltenen Spenden an das Finanzamt zu übermitteln. Nur dann sind diese Spenden für die SpenderInnen auch weiterhin steuerlich absetzbar.

Um dies tun zu können, benötigen die Organisationen entsprechend der gesetzlichen Vorgaben von allen Spenderinnen und Spendern den Vor- und Nachnamen laut Meldebestätigung sowie das Geburtsdatum.

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