PlusMinus 02-18

Themen:
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Leseprobe: Aktiv gegen Diskriminierung

PM-2-18.jpgWie steht es eigentlich aktuell um die Themen Stigmatisierung, Ausgrenzung und Diskriminierung von Menschen mit HIV? Hat der breite Zugang zu einer wirksamen Therapie, die die sexuelle Übertragung des Virus verhindert, an den negativen Alltagserfahrungen HIV-positiver Menschen etwas verändert? Gibt es Stigmatisierung und Diskriminierung in diesem Zusammenhang überhaupt noch? Was bedeutet es heutzutage HIV-positiv zu sein?

Den AIDS-Hilfen Österreichs ist es seit ihrer Gründung ein großes Anliegen sich für die Gleichberechtigung HIV-positiver Menschen einzusetzen. Seit fünf Jahren haben sie dazu eine eigene Monitoringstelle eingerichtet, die unter anderem Diskriminierung gegen Menschen mit HIV sichtbar machen soll. Das war ein wichtiger Schritt. Denn: Menschen mit HIV sind in ihrem Alltag nach wie vor mit unterschiedlichen Formen der Stigmatisierung und Diskriminierung konfrontiert. Bei Bekanntwerden des positiven Status sowohl privat, beruflich als auch im medizinischen Kontext dominieren oftmals noch irrationale Berührungsängste die (ersten) Reaktionen. Es bleibt daher umso wichtiger über Übertragungsrisiken zu informieren und dadurch zum Abbau unbegründeter Ängste auf gesamtgesellschaftlicher Ebene beizutragen.

 

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