Tätigkeitsbericht 2011

Bisher haben sich laut UNAIDS weltweit über 33 Millionen Menschen mit dem Immunschwächevirus HIV infiziert, und jährlich kommen nach wie vor mehr als 2,5 Millionen Neuinfektionen hinzu. In Österreich stecken sich täglich ein bis zwei Menschen mit HIV an. Im Jahr 2011 wurden 525 HIV-Neuinfektionen diagnostiziert.
Im Mittelpunkt der Präventionsarbeit der Aidshilfe Salzburg stehen die Zielgruppen Jugendliche, vulnerable Gruppen, MigrantInnen, Männer, die Sex mit Männern haben, sowie Personen, die beruflich mit HIV/AIDS in Kontakt kommen. Neben der primärpräventiven Arbeit werden Elemente der Sekundär- und Tertiärprävention, also Strategien zur Gesundheitsförderung von HIV-positiven Menschen angeboten.
Das anonyme und kostenlose Testangebot der Aidshilfe Salzburg umfasst den HIV-Duo-Test, Syphilis- sowie Hepatitis B- und C-Screening. Vor allem dem HIV-Duo-Test kommt im Hinblick auf die Prävention große Bedeutung zu. Die frühzeitige Diagnose einer HIV-Infektion ermöglicht einerseits einen rechtzeitigen Behandlungsbeginn und andererseits den Schutz der SexualpartnerInnen. 2011 wurde damit begonnen, Tests und Beratung nicht nur in den Räumen der Aidshilfe Salzburg, sondern auch in der Schwulenszene anzubieten.

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Tätigkeitsbericht 2010

2010 wurden insgesamt 3.378 persönliche Beratungsgespräche durchgeführt. 1.864 davon waren Testberatungen, 1.471 waren Blutabnahmen und 43 allgemeine Beratungen. Im Jahr 2010 ergaben sich insgesamt 2.467 Erstkontakte. In Bezug auf die Geschlechterverteilung ist zu bemerken, dass, wie die Jahre zuvor, bei den Erstkontakten der Männeranteil mit 74% deutlich höher lag als der Frauenanteil mit 26%.
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Tätigkeitsbericht 2009

Rund 9000 Menschen leben mit HIV/Aids in Österreich. Im Jahr 2009 wurden in Österreich 507 Neuinfektionen
festgestellt. Das gleicht der Anzahl der Neuinfektionen aus den vergangenen Jahren.
Trotz großer Anstrengungen von Seiten der Aids-Organisationen bleibt die Anzahl der Erstinfektionen pro Jahr unverändert hoch. Viele Betroffene werden in Österreich erst spät entdeckt, erst nach Jahren wird die Infektion festgestellt. Das bedeutet einerseits einen Nachteil für die Betroffenen selbst, da sie dadurch erst spät in die medizinische Behandlung/Therapie involviert werden können und andererseits auch eine hohe Gefahr für die SexualpartnerInnen der lange Unentdeckten, da in dieser Zeit die Infektion weitergegeben werden kann.

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Tätigkeitsbericht 2008

 

In Österreich wurden im Jahr 2008 505 Menschen HIV-positiv getestet. Die Zahl der Neuinfektionen hat sich in Österreich schon seit Jahren auf dieses hohe Niveau eingependelt. Das zeigt, dass das Verhalten der ÖsterreicherInnen gegenüber Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten nachgelassen hat. Dazu gibt es nur eine Antwort: Die Präventionsbemühungen müssen durch öffentlichkeitswirksame Kampagnen verstärkt werden.

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Frauen, HIV, AIDS... Fragen? Antworten!


Viele Frauen glauben, dass sie nicht durch HIV/ AIDS gefährdet sind. Tatsache ist jedoch, dass Frauen zunehmend davon betroffen sind. Dies hat biologische und soziale Ursachen. 39% der an AIDS erkrankten Frauen haben sich durch heterosexuellen Kontakt infiziert. Zum Vergleich: Nur 7% der Männer haben sich durch heterosexuellen Kontakt infiziert.
Aus diesem Grund haben die AIDS-Hilfen Österreichs einen Folder herausgegeben, in dem die häufigsten Fragen von Frauen beantwortet werden. Im Vordergrund stehen Fragen nach Ansteckungsmöglichkeiten und wie man sich vor einer HIV-Infektion schützen kann. Es wird aber auch die Frage aufgegriffen, wie frau damit umgehen soll, wenn der Partner noch andere sexuelle Beziehungen hat, bzw. was zu tun ist, wenn man befürchtet, sich angesteckt zu haben.

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