PlusMinus 02-18

Themen:
- Editorial
- Aktiv gegen Diskriminierung
- Interview
- Termine Welt-Aids-Tag
- U=U
- Positive Perspectives
- HIV+ Recht
- Rezensionen

Leseprobe: Aktiv gegen Diskriminierung

PM-2-18.jpgWie steht es eigentlich aktuell um die Themen Stigmatisierung, Ausgrenzung und Diskriminierung von Menschen mit HIV? Hat der breite Zugang zu einer wirksamen Therapie, die die sexuelle Übertragung des Virus verhindert, an den negativen Alltagserfahrungen HIV-positiver Menschen etwas verändert? Gibt es Stigmatisierung und Diskriminierung in diesem Zusammenhang überhaupt noch? Was bedeutet es heutzutage HIV-positiv zu sein?

Den AIDS-Hilfen Österreichs ist es seit ihrer Gründung ein großes Anliegen sich für die Gleichberechtigung HIV-positiver Menschen einzusetzen. Seit fünf Jahren haben sie dazu eine eigene Monitoringstelle eingerichtet, die unter anderem Diskriminierung gegen Menschen mit HIV sichtbar machen soll. Das war ein wichtiger Schritt. Denn: Menschen mit HIV sind in ihrem Alltag nach wie vor mit unterschiedlichen Formen der Stigmatisierung und Diskriminierung konfrontiert. Bei Bekanntwerden des positiven Status sowohl privat, beruflich als auch im medizinischen Kontext dominieren oftmals noch irrationale Berührungsängste die (ersten) Reaktionen. Es bleibt daher umso wichtiger über Übertragungsrisiken zu informieren und dadurch zum Abbau unbegründeter Ängste auf gesamtgesellschaftlicher Ebene beizutragen.

 

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Themen:
- AIDS 2018 – die 22. Internationale AIDS Konferenz
- AIDS 2020 in den USA umstritten
- In Memoriam: MH17
- Konsensus-Statement „Wissenschaft appelliert an Gesetzeslage“
- PARTNER-2 Studie: keine Infektionen bei Viruslast unter 200/ml
- ANRS Prevenir Studie: keine Infektion bei PrEP On Demand beobachtet
- HIV/AIDS global – aktuelle Zahlen der UNAIDS
- Veranstaltungsankündigung

 

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PlusMinus 01-18

 

Themen:
- Editorial
- Vorarlberger AIDS-Gespräche
- Interview Dr. Horst Schalk
- Der HIV-Test für zu Hause
- Selbststigmatisierung
- 22. Welt-AIDS-Konferenz
- HIV+ Recht
- Rezensionen

Leseprobe: Der HIV-Test für zu Hause

PM-1-18.jpgEine HIV-Infektion kann jahrelang unerkannt bleiben und lässt sich nur durch einen Bluttest nachweisen. HIV-positiv zu sein bedeutet, eine chronische Infektion zu haben, die mittlerweile medizinisch sehr gut behandelbar ist. Daher ist es sinnvoll, seinen HIV-Status zu kennen. Eine HIV-Diagnose darf in Österreich nur durch eine*n Ärzt*in nach einem bestätigten Bluttest in einem zertifizierten Labor gestellt werden. Ab Juli 2018 ist der HIV-Selbsttest in den österreichischen Apotheken erhältlich. Diesen kann man für sich alleine zu Hause durchführen.
Worin liegt nun der Unterschied zwischen diesem Selbsttest und den gängigen HIV-Tests?
In den Aidshilfen Österreichs, bei den Ärzt*innen und in den Labors wird der ELISA-Test der 4. Generation verwendet, der nach Antikörpern von HIV-1 und HIV-2 und nach dem p24 Antigen sucht. Ein reaktives Ergebnis muss durch einen Western-Blot-Test, bei dem verschiedene Antikörper nachgewiesen werden, bestätigt werden. Erst nach einer nochmaligen Blutabnahme, zum Ausschluss von Verwechslungen, darf die Diagnose HIV-positiv gestellt werden. Für diese Tests gilt ein diagnostisches Fenster von 6 Wochen. Unter einem diagnostischen Fenster versteht man die Zeitspanne von der Risikosituation bis zu dem Zeitpunkt, wo eine Infektion mit Sicherheit auszuschließen oder zu bestätigen ist.

 

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Themen:
- Kurz-News HIV-Medikamente: Juluca von EMA zugelassen
- Kurz-News HIV-Medikamente: Biktarvy von EMA zugelassen
- ICD-11: essentielle Änderung zum Thema Trans*
- Neue Broschüre "Trans*Personen und sexuelle Gesundheit"
- Deutsch-Österreichische Leitlinien zu PrEP
- PrEP in Deutschland: am Weg zur Kassenleistung
- Veranstaltungsankündigung

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