Jahresbericht 2018

Bisher haben sich laut UNAIDS weltweit rund 40 Millionen Menschen mit dem Immunschwächevirus infiziert, und jährlich kommen nach wie vor mehr als 2,5 Millionen Neuinfektionen hinzu. In Österreich stecken sich täglich ein bis zwei Menschen mit HIV an. Im Jahr 2018 wurden 397 HIV-Neuinfektionen österreichweit diagnostiziert. In Salzburg waren es 28.
Im Mittelpunkt der Präventionsarbeit der Aidshilfe Salzburg stehen die Zielgruppen Jugendliche, vulnerable Gruppen, MigrantInnen, Männer, die Sex mit Männern (MSM) haben, sowie Personen, die beruflich mit HIV/AIDS in Kontakt kommen. Neben der primärpräventiven Arbeit werden Elemente der Sekundär- und Tertiärprävention, also Strategien zur Gesundheitsförderung von HIV-positiven Menschen, angeboten.
Im Anhang findet sich der vollständige Tätigkeitsbericht als pdf-Datei.

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Jahresbericht 2018 1.13 MB

med update 1-2-19


Inhalt:
- HIV-Neudiagnosen in Österreich 2018
- HIV in Österreich 2018
- Zero Discrimination Day - Kampagne der AIDS-Hilfen Österreichs
- Zero Discrimination Day - Antidiskriminierungsreport der AIDS-Hilfen Österreichs
- U=U - was bedeutet der Slogan?
- Kurz-News HIV-Medikamente: Doravirin (Pifeltro und Delstrigo) zugelassen
- Nachgefragt: Single Tablet Regimen
- PrEP: erste Krankenkasse in Deutschland übernimmt PrEP
- Veranstaltungsankündigungen

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Diskriminierungsreport 2018

Discrimination ReportVor mittlerweile sechs Jahren wurde von den Aidshilfen Österreichs ein nationales Monitoring-System zur strukturierten Dokumentation HIV-bezogener Diskriminierungsfälle in Österreich ins Leben gerufen. Stigmatisierung und Diskriminierung von Menschen mit HIV soll so sichtbar gemacht werden.

Die eingegangenen Meldungen werden jährlich in dem Report (siehe Anhang) veröffentlicht

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Diskriminierungsreport 2018 526.1 KB

med update 12-18

ahs

Themen:
- HIV im Überblick - Zahlen der UNAIDS
- HIV in Europa - große Unterschiede
- 90:90:90 - Stand der Dinge
- 90:90:90:ZERO - save the date: 01. März
- Wiener AIDS Tag 2018 - Unterlagen zur Fachtagung online
- Newsletter "Meet the Experts" - Hypogonadismus und Tuberkulose
- Veranstaltungsankündigungen

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PlusMinus 02-18

Themen:
- Editorial
- Aktiv gegen Diskriminierung
- Interview
- Termine Welt-Aids-Tag
- U=U
- Positive Perspectives
- HIV+ Recht
- Rezensionen

Leseprobe: Aktiv gegen Diskriminierung

PM-2-18.jpgWie steht es eigentlich aktuell um die Themen Stigmatisierung, Ausgrenzung und Diskriminierung von Menschen mit HIV? Hat der breite Zugang zu einer wirksamen Therapie, die die sexuelle Übertragung des Virus verhindert, an den negativen Alltagserfahrungen HIV-positiver Menschen etwas verändert? Gibt es Stigmatisierung und Diskriminierung in diesem Zusammenhang überhaupt noch? Was bedeutet es heutzutage HIV-positiv zu sein?

Den AIDS-Hilfen Österreichs ist es seit ihrer Gründung ein großes Anliegen sich für die Gleichberechtigung HIV-positiver Menschen einzusetzen. Seit fünf Jahren haben sie dazu eine eigene Monitoringstelle eingerichtet, die unter anderem Diskriminierung gegen Menschen mit HIV sichtbar machen soll. Das war ein wichtiger Schritt. Denn: Menschen mit HIV sind in ihrem Alltag nach wie vor mit unterschiedlichen Formen der Stigmatisierung und Diskriminierung konfrontiert. Bei Bekanntwerden des positiven Status sowohl privat, beruflich als auch im medizinischen Kontext dominieren oftmals noch irrationale Berührungsängste die (ersten) Reaktionen. Es bleibt daher umso wichtiger über Übertragungsrisiken zu informieren und dadurch zum Abbau unbegründeter Ängste auf gesamtgesellschaftlicher Ebene beizutragen.

 

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