Pilotprojekt in Österreich: Die PrEP um 59€ in der Marienaptotheke in Wien

Ab 1.1.2018 bietet die Marienapotheke in Wien die PrEP um 59€ an (30 Tabletten). Die Abgabe erfolgt gemäß des offiziellen PrEP –Statements der ÖAG.
Sie darf ausschließlich auf Rezept eines HIV-kompetenten Arztes/einer Ärztin verschrieben werden oder eines Behandlungszentrums.

Möglich ist dies durch ein Pilotprojekt von Sandoz, das in Kooperation mit der Marienapotheke durchgeführt wird. Im Rahmen dieses Projektes wird nicht nur der Bedarf erhoben, sondern die KundInnen werden auch gebeten, an einer Begleitstudie teilzunehmen.
MARIEN APOTHEKE WIEN
Schmalzhofgasse 1 • 1060 Wien
T.  +43 (1) 597.02.07-11
F.  +43 (1) 597.02.07-66
M. +43 (664) 485.49.05

E.  info@marienapo.eu
W. www.marienapo.eu

PrEP steht für „Prä-...

Wir bieten: kostenlose und anonyme Beratung zu Chemsex, Mischkonsum, Sex- und Partydrogen

Wir bieten: kostenlose und anonyme Beratung zu Chemsex, Mischkonsum, Sex- und Partydrogen
Was muss ich beim Mischkonsum beachten? Vertragen sich Sex- und Partydrogen mit der HIV-Therapie oder der PrEP?
Unter „Chemsex“ versteht man Sex unter dem Einfluss von Chemischen Substanzen, welche die sexuelle Enthemmtheit und Intensität steigern. Dabei kann es sich um Sex- und Partydrogen handeln, die sowohl geraucht, gesnifft oder getrunken, aber auch intravenös eingenommen werden. Oft ist nur schwer erkennbar, mit welchen Substanzen man es zu tun hat und ob diese mit giftigen anderen Substanzen gestreckt werden. Auch die Wirkungen und Nebenwirkungen sind nur schwer einzuschätzen.
Wir bieten persönliche, kostenlose und anonyme Beratungsgespräche und Unterstützung zu Sex und Partydrogen an und klären, worin die Gefahren und Risiken beim Chemsex bestehen. 
Sie möchten Informationen oder Beratung zu Themen wie:
- HIV und HIV-Therapie
- Sexuell übertragbare Infektionen und sexuelle...

PlusMinus 02-17

Themen:
- Evaluierung
- Gespräch mit Dr. Zangerle
- Positive Perspective
- Nuke Sparing
- WAD Termine
- Workshop Sexuelle Gesundheit
- HIV+ Recht
- Rezensionen

Leseprobe: Gespräch mit Robert Zangerle

Dieses Jahr zieht sich Dr. Robert Zangerle, und damit einer der bekanntesten Experten im Bereich HIV/AIDS in Österreich, aus dem medizinischen Berufsleben zurück. Aus diesem Grund beauftragte mich das PlusMinus Magazin, mit ihm über das Thema HIV zu reden und ihn um einen Rückblick und einen Ausblick zu bitten. Meine erste Reaktion war fast zurückhaltend, ich solle mit dem Prof. Zangerle reden? Bin ich so einem Gespräch gewachsen? Werde ich inhaltlich überhaupt verstehen, wovon er berichtet? Und wie wird jemand, der es so weit gebracht hat, wohl als Mensch sein? Mit solchen Fragen im Hinterkopf kam ich also mit einer gehörigen Portion Respekt und Neugier auf der HIV-Abteilung in Innsbruck an. Und als...

Am 1. Dezember ist Welt-AIDS-Tag

Der Welt-AIDS-Tag wird von UNAIDS organisiert und findet jedes Jahr am 1. Dezember statt. Verschiedene NGOs erinnern an diesem Tag an die Krankheit HIV/AIDS und rufen zu Solidarität mit HIV-positiven und AIDS-kranken Menschen auf.
Der Tag soll uns auch daran erinnern, dass HIV/AIDS noch immer eine weltweite Pandemie darstellt, an der jedes Jahr viele Menschen sterben.
In Österreich und der EU hat sich in den letzten 20 Jahren vieles zum Positiven entwickelt. Aufgrund des medizinischen Fortschritts und der HIV-Therapie stellt HIV bei uns eine Infektionskrankheit dar, mit der man dank medizinischer Unterstützung ein gutes Leben führen kann und eine durchschnittliche Lebenserwartung hat.
Zudem schützt die HIV-Therapie auch andere Menschen vor Infektionen, da sie bei den meisten HIV-positiven Betroffenen bewirkt, dass diese nicht mehr ansteckend für andere Menschen sind und das HI-Virus nicht mehr weitergeben kann. Die HIV-Therapie ist, wenn dies im individuellen Fall ärztlich bestätigt...

Rund 29.000 HIV-Neuinfektionen in Europa


Die Zahl der HIV-Neuinfektionen in 31 Staaten der EU und des europäischen Wirtschaftsraums ist im Vorjahr auf gleichem Niveau geblieben wie 2015. In den 31 Staaten wurden insgesamt 29.444 Neuinfektionen an das Europäische Zentrum für Krankheitskontrolle (ECDC/Stockholm) gemeldet.
Problematisch ist weiterhin mit 48 Prozent die hohe Zahl der Spätdiagnosen, berichten ECDC und die WHO. Bei Personen über 50 Jahren seien überhaupt 63 Prozent spätdiagnostiziert. Im Durchschnitt vergehen zwischen Infektion und Diagnose drei Jahre, sagte ECDC-Direktorin Andrea Ammon.
Für Österreich meldete die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) 255 Neuinfektionen an das ECDC. Allerdings beruhen diese Daten auf einer österreichischen HIV-Kohorte, bei der die in ausgewählten Behandlungszentren gesammelten Daten hochgerechnet werden. Das Gesundheitsministerium weist demgegenüber 447 Neuinfektionen im vergangenen Jahr aus, 19 mehr als 2015. In Österreich wurden 2016 außerdem vier Blutspenden...