Leitlinie für mehr Gesundheit für Frauen mit HIV/AIDS

HIV-positive Menschen werden immer noch diskriminiert, das steht außer Frage. Besonders schwer haben es Frauen mit HIV/AIDS. Durch die Ungleichstellung von Mann und Frau, die schlechtere gesellschaftliche Stellung und auch die Gewalt, die für viele Frauen leider immer noch etwas Alltägliches ist, geraten viele Frauen in eine Spirale, aus der es keinen Ausweg mehr gibt. Aus diesem Grund hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) jetzt eine Empfehlung veröffentlicht, wie die Gesundheit von Frauen mit HIV gewahrt werden kann.
Die WHO empfiehlt, dass das Thema Gewalt vermehrt in die Beratung und Begleitung von Frauen einfließen soll. Zudem sei es wichtig, den Frauen die notwendige medizinische, soziale und rechtliche Unterstützung zukommen zu lassen, um deren Lebensqualität und Gesundheitszustand langfristig zu verbessern.

Die...

Ein früher Zugang zur neuen Hepatitis-Therapie führt zu weniger Neuinfektionen

Daten aus den Niederlanden belegen: HIV-positive Männer, die mit akuter Hepatitis C (HCV)  infiziert sind, sollten möglichst schnell eine HCV-Therapie einnehmen. Dies führt zu einem markanten Rückgang der HCV-Neuinfektionen.

Diese Erkenntnis beruht auf einer Auswertung von 17 niederländischen Kliniken, die rund 80 Prozent aller HIV-positiven MSM behandeln.
HIV-positive MSM sind von HCV besonders häufig betroffen. Sie benötigen einen uneingeschränkten Zugang zu der neuen, antiretroviralen HCV-Therapie.


Seit 2014 gibt es in Europa mehrere hocheffektive, nebenwirkungsarme Medikamente zur Behandlung der chronischen HCV. Ihre Heilungsrate liegt bei über 90 Prozent. Diese Medikamente sind jedoch so teuer, dass der Zugang zu den neuen Therapiemöglichkeiten in vielen Ländern eingeschränkt ist und die Therapie von den Krankenkassen erst dann übernommen wird, wenn die Erkrankung...

Änderungen bei der Spendenabsetzbarkeit 2017

Bild entfernt.Mit 01.01.2017 ist das neue Gesetz zur Spendenabsetzbarkeit in Kraft getreten. Von nun an sind alle Spendenorganisationen in Österreich dazu verpflichtet, Informationen zu allen erhaltenen Spenden an das Finanzamt zu übermitteln. Nur dann sind diese Spenden für die SpenderInnen auch weiterhin steuerlich absetzbar.

Um dies tun zu können, benötigen die Organisationen entsprechend der gesetzlichen Vorgaben von allen Spenderinnen und Spendern den Vor- und Nachnamen laut Meldebestätigung sowie das Geburtsdatum.

Die Übermittlung dieser Daten genügt einmalig und gilt für alle Spenden innerhalb dieses Jahres und auch für alle Folgejahre. Wenn das jemand nicht möchte, kann sie/er die Meldung der jeweiligen Spende jederzeit untersagen. Anonyme Spenden können allerdings nicht...

PrEP bietet Schutz – aber keine 100 %!

Bild entfernt. Photo: öde_inge / photocase.de

Bei der in Amsterdam durchgeführten Studie zur Prä-Expositions-Prophylaxe (kurz AMPrEP) hat sich ein Teilnehmer aus bisher ungeklärten Gründen mit HIV infiziert. Obwohl keine Resistenzen festgestellt werden konnten und die PrEP zweifelslos funktioniert hat, ist es zu einer Übertragung von HIV gekommen. Der Betroffene hatte vorschriftsmäßig täglich eine Tablette eingenommen; nach eigenen Angaben hatte er bis zu 75 Sexpartner pro Monat und konsumierte beim Sex auch Drogen wie Kokain, Mephedron, Ketamin und Amphetamine. Dieser Fall zeigt einmal mehr wie wichtig regelmäßige HIV-Tests sind und welch hohe Bedeutung dem Test in der gesamten Präventionsstrategie zugerechnet werden kann.


Was ist PrEP...

med update 01-17


Themen:
- HIV-Neudiagnosen in Österreich 2016
- Kurz-News HCV-Medikamente: Glecaprevir/Pibrantasvir beschleunigte Zulassung
- Kurz-News HCV-Medikamente: Vemlidy von der EMA zugelassen
- Nachgefragt: TDF und TAF
- Statement der Österreichischen AIDS Gesellschaft zur PrEP
- Newsletter "Meet the Experts": Arterielle Hypertonie
- Veranstaltungsankündigungen