PrEP in Neuseeland und Australien

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Bild entfernt. Photo: öde_inge / photocase.de

Seit Anfang Februar finden Menschen mit einem erhöhten HIV-Risiko in Neuseeland und Australien leichter Zugang zur Prä-Exposition-Prophylaxe (PrEP). PrEP steht für „Prä-Expositionsprophylaxe“ (PrEP, zu Deutsch etwa „Vorsorge vor einem Risiko-Kontakt“). HIV-negative Menschen können diese HIV-Medikamente einnehmen, um sich vor einer Infektion mit HIV zu schützen. Die Kosten sollen künftig bis auf einen kleinen Selbstkostenbeitrag von den nationalen Gesundheitsdiensten übernommen. Damit erhofft man sich die Zahl der Ansteckungen mit HIV, vor allem bei Männern, die Sex mit Männern haben, signifikant einzudämmen. Zudem rechnet man mit enormen Einsparungen in der Höhe von rund 800.000 Euro pro verhinderter HIV-Infektion.
In Österreich läuft derzeit ein Pilotprojekt, bei dem es die PrEP um 59 Euro/Monat gibt. Die Abgabe erfolgt gemäß des offiziellen PrEP-Statements der ÖAG und sie darf ausschließlich auf Rezept eines HIV-kompetenten Arztes bzw. eines Behandlungszentrums verschrieben werden.