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HIV/Aids

Können Knabberfische HIV übertragen?

Auch wenn dies der Britische Gesundheitsschutz behauptet: Nein! Über’s Wasser kann HIV nicht übertragen werden. Etwaiges Blut wird im Wasser viel zu sehr verdünnt, sodass die Virenkonzentration im Gemisch aus Wasser und Blut viel zu dünn für eine Infektion mit HIV wird. Dasselbe gilt auch für Hepatitis.

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Können Tiere HIV übertragen, wenn sie zuvor einen HIV-positiven Menschen gebissen haben?

Nein, auf diesem indirekten Weg ist das nicht möglich, weil Blutreste eines HIV-positiven Menschen im Mund des Tieres durch dessen Speichel zu sehr verdünnt werden.

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Wie lange kann man mit HIV leben?

Die Lebenserwartung der mit HIV Infizierten ist seit der Einführung der antiretroviralen Kombinationstherapie (HAART) deutlich angestiegen. Wer sich z.B. heute mit 20 Jahren mit HIV ansteckt, kann durchschnittlich noch mit zusätzlichen 49,4 Lebensjahren rechnen. Auch Übertragungen des Virus von Mütter auf ihre Kinder geschehen aufgrund der Therapie, der Kaiserschnittentbindung und dem Stillverzicht nur noch in einem Prozent aller Fälle. Die HAART indessen erzielt so gute Erfolge, dass bei 80 bis 90 Prozent aller Patienten die Ausbreitung des Immunschwächevirus im Körper erfolgreich unterdrückt werden kann. Aufgrund der guten Erfolge in der Behandlung wird auch das Risiko der Weitergabe von HIV minimiert.

In zunehmendem Alter erkranken die Betroffenen allerdings häufiger an anderen Krankheiten (z.B. an Osteoporose und/oder an Depressionen) und neigen zu Blutfetterhöhungen; diese Komorbiditäten sind auch auf die Nebenwirkungen der Medikamente zurückzuführen.

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Was ist der Unterschied zwischen HIV und AIDS

AIDS ist das Endstadium von HIV. Die Krankheit AIDS entwickelt sich also aus einer HIV-Infektion, d.h. man hat nicht sofort nach einer Ansteckung mit HIV auch AIDS.
Die Inkubationszeit, also die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit, ist bei einer HIV-Infektion sehr unterschiedlich und kann zwischen einigen Monaten und mehr als 15 Jahren betragen. Die Latenzzeit hängt von individuellen Faktoren ab, zum Beispiel den Therapiemöglichkeiten, dem Lebensstil, der psychischen Verfassung und eventuellen Begleiterkrankungen.
Nach erfolgter HIV-Infektion werden drei Stadien unterschieden. In Abhängigkeit von der aufgetretenen AIDS-definierenden Krankheit werden zur Stadieneinteilung die Großbuchstaben A, B oder C verwendet. Nach der Zahl der im Blut vorhandenen T-Helferzellen wird dem jeweiligen Buchstaben ein Zahlenwert zugewiesen, sodass eine Klassifizierung von A1 bis C3 entsteht:
- mehr als 500 T-Helferzellen/µl Blut = 1
- 200 bis 499 T-Helferzellen/µl Blut = 2
- weniger als 200 T-Helferzellen/µl Blut = 3


Die Krankheit AIDS (früher auch "Vollbild AIDS" genannt) ist gekennzeichnet durch:
- starken Gewichtsverlust (Wasting-Syndrom)
- erhebliche Einschränkungen der Hirnfunktion (HIV-Enzephalopathie)
- Infektionen mit Parasiten, Viren, Bakterien, Pilzen oder Protozoen mit Erkrankungen wie Tuberkulose, Toxoplasmose, wiederholte Salmonellen-Septikämien, wiederholte bakterielle Lungenentzündungen, Pneumocystis-carinii-Pneumonie, Pilzbefall von Speiseröhre, Luftröhre, Bronchien oder der Lunge, Herpes-Infektionen/Geschwüre in Lunge, Speiseröhre oder Magen
- CMV (Zytomegalievirus)-Infektion verschiedener Organe, besonders der Netzhaut
- von Vögeln übertragene Pilzinfektion außerhalb der Lunge (extrapulmonale Kryptokokkose)
- chronische Darminfektion mit einer Einzeller-Gattung (Kryptosporidiose)
- Infektion mit so genannten atypischen Mykobakterien (verwandt mit Tuberkulosebakterien)
- Progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML), eine virusbedingte Entmarkungskrankheit des Gehirns
- durch HIV hervorgerufene bösartige Erkrankungen wie das Kaposi-Sarkom, bösartige Lymphome, Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom)

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