
Dieser Folder beantwortet die wichtigsten Fragen zu HIV/AIDS und will Sie zugleich motivieren, persönlich Stellung zu beziehen. Überprüfen Sie ihre Haltung und fragen Sie: Was haben HIV und AIDS mit mir zu tun?
Entscheidend für die Übertragung von HIV ist nicht die sexuelle Orientierung - ob hetero-, homo- oder bisexuell -, sondern das eigene Verhalten. Bestimmen Sie selbst, wie weit Sie gehen, was Sie zulassen, wie Sie sich selbst und Ihren Partner/Ihre Partnerin am besten schützen können.

Gestern noch ein Kind - heute schon ein pubertierender Teenager.
Dass es wichtig ist, seinen eigenen Körper zu kennen, bevor man die Körper anderer entdeckt, streitet heute kein Mensch mit Herz und Hausverstand mehr ab. Nur wer sich wirklich auskennt, kann Sex auch richtig genießen! Dementsprechend wichtig sind - und zwar für Eltern und Kinder - verlässliche Informationen über Sexualität, Liebe, Verhütung, sexuell übertragbare Krankheiten, das erste Mal usw.
Es ist nicht einfach, locker und entspannt über Sex zu reden, vor allem dann nicht, wenn man selbst noch keine Erfahrungen gemacht hat. In der von den österreichischen AIDSHILFEN herausgegebenen Broschüre "Kondome? Na sicher!" sind die wichtigsten Informationen rund um das Thema Sexualität zusammengefasst und stehen hier zum download bereit.
In Österreich wurden im Jahr 2008 505 Menschen HIV-positiv getestet. Die Zahl der Neuinfektionen hat sich in Österreich schon seit Jahren auf dieses hohe Niveau eingependelt. Das zeigt, dass das Verhalten der ÖsterreicherInnen gegenüber Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten nachgelassen hat. Dazu gibt es nur eine Antwort: Die Präventionsbemühungen müssen durch öffentlichkeitswirksame Kampagnen verstärkt werden.
Im Anhang findet sich der vollständige Tätigkeitsbericht als pdf-Datei.

Viele Frauen glauben, dass sie nicht durch HIV/ AIDS gefährdet sind. Tatsache ist jedoch, dass Frauen zunehmend davon betroffen sind. Dies hat biologische und soziale Ursachen. 39% der an AIDS erkrankten Frauen haben sich durch heterosexuellen Kontakt infiziert. Zum Vergleich: Nur 7% der Männer haben sich durch heterosexuellen Kontakt infiziert.
Aus diesem Grund haben die AIDS-Hilfen Österreichs einen Folder herausgegeben, in dem die häufigsten Fragen von Frauen beantwortet werden. Im Vordergrund stehen Fragen nach Ansteckungsmöglichkeiten und wie man sich vor einer HIV-Infektion schützen kann. Es wird aber auch die Frage aufgegriffen, wie frau damit umgehen soll, wenn der Partner noch andere sexuelle Beziehungen hat, bzw. was zu tun ist, wenn man befürchtet, sich angesteckt zu haben.