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Publikationen

med update 10-14


Themen:
- Kurz-News HIV-Medikamente: Rezolsta von der EMA zugelassen
- Kurz-News HIV-Medikamente: Harvoni von der EMA zugelassen
- HIV Glasgow - eine besondere Konferenz
- HIV Glasgow - Behandlungsrichtlinien der EACS aktualisiert = Version 7.1
- HIV Glasgow - die Therapiekaskade
- HIV Glasgow - die Therapiekaskade am Beispiel Russland
- HIV Glasgow - Vergleich der Therapiekaskade in einigen Hocheinkommensländern
- HIV Glasgow - Einsparungen mit Generika - Berechnungsmodell für Großbritannien
- Newsletter "Meet the Experts" zum Thema "Partydrogen unter ART"
- Beratungsangebot: "PATINKA - die Interaktionssprechstunde" - ein neues Beratungsangebot in Wien
- Anhang: Übersicht HIV-Medikamente

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Aspekte Nr. 47

Thema: HIV und Krebserkrankungen
Wie entsteht Krebs?
Welche Arten von Krebs gibt es?
Welche Risikofaktoren für Krebs gibt es?
Krebs und HIV - gibt es einen Zusammenhang?
Wie kann Krebs therapiert werden?
Können Krebstherapie & HIV-Therapie kombiniert werden?
Wie können Sie selbständig das Risiko für Krebs senken?

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PlusMinus 04/14

Themen:
- HIV-Testing Week 2014
- Selbstbestimmt durchs Leben - Alternativen zur Sachwalterschaft
- Persönliches Engagement ins Rampenlicht
- Termine rund um den Welt-AIDS-Tag 2014
- "Weniger ist mehr" - HIV-Therapie im Alltag
- PAB-Test
- Rezensionen

Leseprobe: Selbstbestimmt durchs Leben – Alternativen zur Sachwalterschaft

Ein Unfall, eine Krankheit, das Alter – jeder Mensch kann im Laufe seines Lebens in die Lage versetzt werden, dass er nicht mehr Herr seiner Sinne und Entscheidungen ist und eine gesetzliche Vertretung benötigt. In vielen Fällen wird nach wie vor ein Sachwalter bestellt, derzeit gibt es in Österreich ca. 60.000 besachwaltete Personen. Die Bestellung eines Sachwalters stellt jedoch für sehr viele Menschen einen massiven Eingriff in ihre persönlichen Rechte dar; mit einer Sachwalterschaft wird tief in die Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung eines Menschen interveniert.
Durch das Sachwalterrechts-Änderungsgesetz wurden Alternativen – wie die Vertretungsbefugnis nächster Angehöriger und die Vorsorgevollmacht – geschaffen, die die Privatautonomie der betroffenen Personen besser wahren und ihren Bedürfnissen mehr Rechnung tragen sollen. Wenn Betroffene von einem nächsten Angehörigen oder einem Vorsorgebevollmächtigten vertreten werden, darf somit kein Sachwalter bestellt werden. Ebenso ist die Bestellung eines Sachwalters unzulässig, wenn ein Mensch trotz geistiger Behinderung oder psychischer Krankheit seine Angelegenheiten selbst meistern kann – etwa mit Hilfe seiner Familie oder psychosozialer Dienste. Das Recht auf Selbstbestimmung im medizinischen Behandlungsbereich wurde durch die Patientenverfügung verstärkt.

Grundsätzliches zur Sachwalterschaft

Nur volljährige Personen, die geistig behindert oder psychisch krank und nicht in der Lage sind, ihre Angelegenheiten selbst zu erledigen, brauchen einen Sachwalter. Als Sachwalter können nahestehende Personen, Sachwaltervereine, Rechtsanwälte, Notare oder andere geeignete Personen bestellt werden. In erster Linie sind nahestehende Personen (z. B. Angehörige, Freunde, Bekannte) zu bestellen.

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Schwanger und HIV+ (russisch)

PlusMinus 03/14

Themen:
- AIDS 2014 - Menschenrechte und HIV
- "HIV And Your Body" - Krebserkrankungen
- Syphilis & Co: Wo bleibt der Spaß beim Sex
- Die Angst vor dem Gleichen - ein weltweiter Überblick
- Wechselwirkungen
- Wissen ist der beste Schutz
- Rezension

Leseprobe: Die Angst vor dem Gleichen - ein weltweiter Überblick

Der Begriff Homophobie leitet sich vom griech. ὁμός homós: gleich und φόβος phóbos: Angst ab und kam erst in den späten 1960er Jahren in den allgemeinen Sprachgebrauch. In diesem Sinne meint Homophobie die irrationale Angst vor gleichgeschlechtlichen Lebensweisen, die sich in der Regel in Ekel und Aversion vor homo- und bisexuellen Menschen äußert.
Bei uns in Westeuropa sowie in jüdischen und christlichen Kulturen ist diese Angst, welche mit Patriarchat, Heteronormativität und Heterosexismus einhergeht, seit tausenden Jahren tief in der Gesellschaft verwurzelt. Im Christen- und Judentum berufen sich homophobe Traditionen in der Regel auf die mosaischen Gesetze. Vor diesem Hintergrund wurden homosexuelle Menschen im Mittelalter verfolgt, gefoltert und auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
Österreichs homophobe Tradition reicht bis weit in das 20. Jahrhundert hinein. Erst 1971 wurde Homosexualität unter erwachsenen Menschen legalisiert, während das Schutzalter für männliche Homosexuelle erst 2003 von 18 auf 14 Jahre gesenkt wurde.
Homophobie hat viele Ursachen. Manche Forscher betrachten sie als ein anthropologisches Phänomen, d.h. als einen kollektiven Abwehrmechanismus von Gruppen und Gemeinschaften, der das „auffällige andere“ aus der Gemeinschaft ausschließen soll.

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