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Tätigkeitsbericht 2009

Rund 9000 Menschen leben mit HIV/Aids in Österreich. Im Jahr 2009 wurden in Österreich 507 Neuinfektionen
festgestellt. Das gleicht der Anzahl der Neuinfektionen aus den vergangenen Jahren.
Trotz großer Anstrengungen von Seiten der Aids-Organisationen bleibt die Anzahl der Erstinfektionen pro Jahr unverändert hoch. Viele Betroffene werden in Österreich erst spät entdeckt, erst nach Jahren wird die Infektion festgestellt. Das bedeutet einerseits einen Nachteil für die Betroffenen selbst, da sie dadurch erst spät in die medizinische Behandlung/Therapie involviert werden können und andererseits auch eine hohe Gefahr für die SexualpartnerInnen der lange Unentdeckten, da in dieser Zeit die Infektion weitergegeben werden kann.

Im Anhang findet sich der vollständige Tätigkeitsbericht als pdf-Datei.
 

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Tätigkeitsbericht 2008

 

In Österreich wurden im Jahr 2008 505 Menschen HIV-positiv getestet. Die Zahl der Neuinfektionen hat sich in Österreich schon seit Jahren auf dieses hohe Niveau eingependelt. Das zeigt, dass das Verhalten der ÖsterreicherInnen gegenüber Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten nachgelassen hat. Dazu gibt es nur eine Antwort: Die Präventionsbemühungen müssen durch öffentlichkeitswirksame Kampagnen verstärkt werden.

Im Anhang findet sich der vollständige Tätigkeitsbericht als pdf-Datei.

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Frauen, HIV, AIDS... Fragen? Antworten!


Viele Frauen glauben, dass sie nicht durch HIV/ AIDS gefährdet sind. Tatsache ist jedoch, dass Frauen zunehmend davon betroffen sind. Dies hat biologische und soziale Ursachen. 39% der an AIDS erkrankten Frauen haben sich durch heterosexuellen Kontakt infiziert. Zum Vergleich: Nur 7% der Männer haben sich durch heterosexuellen Kontakt infiziert.

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Männer, HIV, AIDS... Fragen? Antworten!

Obwohl sich das Risiko, sich mit HIV zu infizieren tendenziell in Richtung heterosexuelle Frauen verlagert, sind nach wie vor zwei Drittel der in Österreich mit HIV infizierten Menschen Männer. Bei den Personen, die bereits an AIDS erkrankt sind, beträgt der Männer-Anteil sogar mehr als 80% (48% davon haben sich über homosexuelle Kontakte infiziert, 7% über heterosexuelle und 22% bei iv-Drogengebrauch). Hingegen sind nur etwa die Hälfte der Menschen, die eine der AIDS-Hilfen kontaktieren, um sich beraten oder testen zu lassen, männlich. Frauen nehmen offenbar das Risiko einer Ansteckung ernster als Männer.

Aus diesem Grund haben die AIDS-Hilfen Österreichs einen Folder herausgegeben, in dem die häufigsten Fragen von Männern beantwortet werden - egal ob hetereo-, homo- oder bisexuell. Aus den Erfahrungen in der telefonischen und persönlichen Beratung zeigt sich, dass viele (vor allem heterosexuelle) Männer bezüglich HIV/ AIDS stark verunsichert sind. Dabei stehen zwei Probleme im Vordergrund: Einerseits bestehen Unklarheiten im Zusammenhang mit Ansteckungsrisiken, andererseits wissen viele Männer nicht, wie sie sich nach einer Risikosituation ihrer Partnerin/ ihrem Partner gegenüber verhalten sollen. Der Folder geht auf diese Ängste und Sorgen von Männern ein und beantwortet darüber hinaus auch noch Fragen nach Testmöglichkeiten oder was man(n) tun kann, damit das Kondom nicht zum Lustkiller wird.

Wenn Sie sich für männerspezifische Fragen zum Thema HIV/ AIDS interessieren, gibt Ihnen der Folder einen ersten Einblick und erleichtert Ihnen damit vielleicht den Weg zu einer AIDS-Hilfe in Ihere Nähe.

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hiv + 6 (Männer)

Am Anfang war der Befund.

"Schwarz auf weiß. Ich bin HIV-positiv. Kann ich je wieder Sex haben? Werde ich je wieder Sex haben? Werde ich Sex genießen können wie früher?"

Der HIV-positive Befund verändert dein Leben - und deine Sexualität. Du musst dich mit deinem veränderten Körper- und Selbstwertgefühl auseinandersetzen. Du musst lernen, mit dem Gedanken zu leben, dass du deine Sexualpartner anstecken könntest. Manches, was dir Befriedigung gibt, ist gar nicht mehr oder nur mit Vorsichtsmaßnahmen möglich. Außerdem kann unsafes Verhalten auch deinen eigenen Körper weiter gefährden. Dein eingeschränktes Immunsystem könnte mit normalerweise leichten Erkrankungen nicht mehr so einfach fertig werden. Dein Sexualleben solltest du in Zukunft so gestalten, dass du und dein(e) Partner befriedigt, aber andere und du selbst nicht gefährdet werden. Diese Auseinandersetzung kann dir keiner abnehmen, aber es gibt Leute, die dir dabei helfen können: Freunde, Partner, Familie, andere Betroffene oder die Mitarbeiter der AIDS-Hilfen.

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