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Publikationen

Aspekte Nr. 16

Thema: Impfempfehlungen bei HIV-Infektion
HIV-positiv - Wirkt sich die Infektion auf den Impfschutz aus?
Schutzimpfungen - Welche Impfstoffarten unterscheidet man?
Nutzen oder Risiko - Gründliche Abwägung erforderlich
Risiko - Welche Impfungen können gefährlich sein?
HIV-positiv - Welche Impfungen werden empfohlen?
Nebenwirkungen - Welche können auftreten?

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Aspekte Nr. 15

Thema: Frauengesundheit und HIV
Gynäkologische Betreuung
Pilzinfektionen
Sexuell übertragbare Infektionen
Kinderwunsch
Gebärmutterhalskrebs
Zyklusstörungen
Schwangerschaftsverhütung
Herz und Nieren - regelmäßige Überprüfung nicht vergessen!
Geist und Seele - wo finde ich Hilfe?

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plusminus 4/09

Themen:
Welt-AIDS-TAG
Aids 2010: "Rights here, Rights now"
Fremde in der Fremde
Positiv Leben in verschiedenen Welten
Arbeit mit Sinn

Leseprobe: Positiv leben in verschiedenen Welten

 

Thomas Kleindessner, Student an der FH Oberösterreich, entschloss sich 2007 im Rahmen seiner Ausbildung ein Auslandspraktikum in Emali (Kenia) zu machen. Die bedrückenden Umstände zwingen viele Frauen zur Mombasa-Road – auch HIV-Highway genannt – zu pilgern, um dort durch Prostitution Geld bei den vorbeikommenden LKW-Fahrern zu verdienen. Die Höhe der Entlohnung dieser Dienste steigt mit der Bereitschaft zum Verzicht auf Kondome, was zur Folge hat, dass 70 Prozent der Bevölkerung von Emali HIV-positiv ist. Kleindessner entschloss sich gemeinsam mit StudienkollegInnen den Verein Daraja (Kisuaheli für Brücke) zu gründen, der die Lebensbedingungen der HIV-positiven Frauen mittels zinsloser Mikrokredite verbessern hilft (www.daraja.at). Um den Bekanntheitsgrad von Daraja zu steigern und eine breitere Öffentlichkeit in Oberösterreich zu erreichen, fragten die engagierten StudentInnen bei der AIDSHILFE OBERÖSTEREICH an, ob es Interesse und die Möglichkeit einer gemeinsamen Veranstaltung gäbe.

 

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plusminus 3/09

Themen:
Schutzengelkampagne der Aidshilfe Wien
HIV and Your Body
Södak - Schweizerisch-Österreichisch-Deutscher AIDS-Kongress
Interview zur Übersetzungstätigkeit mit HIV-Positiven
 

Leseprobe: Schutzengelkampagne

Entstanden ist die Schutzengelkampagne mit dem Slogan „Das Einzige, das wirklich schützt – das Kondom“, die die Problematiken der aktuellen HIV-Präventionsarbeit optimal aufgreift. Der Bevölkerung soll damit verdeutlicht werden, dass das Einzige, das wirklich schützt, nicht der Schutzengel oder der Glaube an das Gute ist, sondern einzig und allein die Verwendung von Kondomen sein kann. Sex findet spontan statt, er macht Spaß, er wirkt befreiend und befriedigend, aber dessen ungeachtet ist es wichtig, sich mit einem Kondom zu schützen. Denn, wie Erich Enzenberger von PKP proximity pointiert formuliert:
„Weder der ,Glaube an eine höhere Macht‘ noch Scheinheiligkeit‘ oder die Kirche mit ihrer kondomablehnenden Haltung können eine HIVInfektion verhindern“.

Im Frühjahr 2009 wurden die einzelnen Give-aways der Schutzengelkampagne,  je 1.000 Stück Schutzengelposter für die Zielgruppen MSM und MSW im A1 Format und 10.000 Packungen Zünder, die auf der Vorderseite das Homo- und auf der Rückseite das Heterosujet der Schutzengelkampagne zeigen, bei zahlreichen Szene-, Sauna-, Men-only- und Cruising-Area-Touren verteilt. Bei der Vienna Pride 2009 kamen dann erstmals auch noch Postkarten zum Einsatz. Zudem war beim heurigen Vienna Pride auch der Aids Hilfe Wien-LKW im Schutzengeldesign gestylt, wasdazu führte, dass die Poster am Aidshilfe-Wien Infostand reißenden Absatz fanden. Es wurden etwa 100 Schutzengelposter zu je € 2,50 verkauft, wobei der Erlös zu 100 % der Betroffenenhilfe zugutekommt.

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PlusMinus 2/2009

Themen:
10 Fragen an Migay
Abschiebung von HIV-positiven MigrantInnen
Psychologische Aspekte im Umgang mit HIV/AIDS

Leseprobe: HIV/AIDS ein Abschiebungshindernis?
Während in den reichen Industriestaaten der Welt der Zugang zu den erfolgreichen Behandlungsmöglichkeiten gewährleistet ist und sich HIV/Aids durch den medizinischen Fortschritt zu einer gut behandelnden chronischen Erkrankung entwickelt hat ist die Situation in den Ländern mit begrenzten Ressourcen noch immer sehr bedenklich. Trotz der weltweiten Bemühungen und den immensen Geldflüssen in die von HIV/Aids stark betroffenen afrikanischen und asiatischen Länder bleiben nachhaltige Fortschritte sehr begrenzt. Obwohl es nun schon fast in allen Ländern Programme und Behandlungsmöglichkeiten gibt, haben noch immer ca. 85% aller Betroffenen keinen Zugang zur Therapie.
Auch Menschen aus diesen Ländern, sogenannte Drittstaatsangehörige, reisen in die EU und auch in Österreich ein und suchen dort Schutz vor Verfolgung und/oder sind auf der Suche nach einem besseren Leben. Da sich die EU aber in den letzten Jahren immer mehr gegenüber Fremde aus den Nicht-EU-Mitgliedstaaten abgeschottet hat, ist es mittlerweile aufgrund der restriktiven Visapolitik vor allem für Asylwerber fast unmöglich legal einzureisen. Dies hat dazu geführt, dass Asylwerber, die in Europa Schutz vor Verfolgung in Anspruch nehmen wollen auf die Hilfe von Schlepper angewiesen sind. Schaffen sie trotz aller widrigen Umstände die Einreise nach Österreich, so verschweigen sie meist die Reiseroute, da sie ansonsten keinen Anspruch auf ein Asylverfahren hätten (=Dublin II Verfahren). Bei einigen dieser Menschen wird im Laufe ihres Aufenthaltes HIV oder Aids diagnostiziert. Haben sie laut Genfer Flüchtlingskonvention Anspruch auf Asyl, so werden sie den ÖsterreicherInnen annähernd in den Rechten, auch in den Sozialrechten gleichgestellt. Konnten sie aber während ihres laufenden Asylverfahrens nicht ausreichend nachweisen, dass sie aufgrund von Verfolgung nicht mehr in ihren Herkunftsstaat zurückkehren können, so muss geprüft werden, ob andere Gründe einer Abschiebung entgegenstehen.

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