Zero Discrimination Day

Die gesellschaftliche Entstigmatisierung von HIV schreitet nicht so rasch voran wie die medizinischen Erfolge bei der Behandlung der Infektion. Die Aids Hilfen Österreichs haben von 2013 bis 2017 insgesamt 182 Meldungen HIV-bezogener Fälle von Diskriminierung dokumentiert. Anlässlich des Zero Discrimination Day am 1. März fordern sie, ungerechtfertigter Ungleichbehandlung ein Ende zu setzen.

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PrEP in Neuseeland und Australien

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Seit Anfang Februar finden Menschen mit einem erhöhten HIV-Risiko in Neuseeland und Australien leichter Zugang zur Prä-Exposition-Prophylaxe (PrEP). PrEP steht für „Prä-Expositionsprophylaxe“ (PrEP, zu Deutsch etwa „Vorsorge vor einem Risiko-Kontakt“). HIV-negative Menschen können diese HIV-Medikamente einnehmen, um sich vor einer Infektion mit HIV zu schützen. Die Kosten sollen künftig bis auf einen kleinen Selbstkostenbeitrag von den nationalen Gesundheitsdiensten übernommen. Damit erhofft man sich die Zahl der Ansteckungen mit HIV, vor allem bei Männern, die Sex mit Männern haben, signifikant einzudämmen. Zudem rechnet man mit enormen Einsparungen in der Höhe von rund 800.000 Euro pro verhinderter HIV-Infektion.
In Österreich läuft derzeit ein Pilotprojekt, bei dem es die PrEP um 59 Euro/Monat gibt. Die Abgabe erfolgt gemäß des offiziellen PrEP-Statements der ÖAG und sie darf ausschließlich auf Rezept eines HIV-kompetenten Arztes bzw. eines Behandlungszentrums verschrieben werden.

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2017 wieder mehr HIV-Diagnosen


Der Aufwärtstrend der vergangenen Jahre ist unverändert geblieben. Auch im Jahr 2017 wurden in Österreich mehr HIV-Infektionen diagnostiziert. Insgesamt 510 Menschen sind im letzten Jahr positiv getestet worden. Das sind mehr als in den letzten beiden Jahren, in denen 447 (2016) und 428 (2015) Infektionen registriert wurden. „Die Zahlen spiegeln nicht die tatsächlich stattgefundenen Neu-Infektionen in diesem Zeitabschnitt wider, da diese ja oft erst Jahre später diagnostiziert werden. Daher ist es durchaus möglich, dass die höheren Zahlen auf ein höheres Risikobewusstsein und eine häufigere und vor allem frühere Testung von Personen mit Risikokontakt zurückzuführen sind“, meint Dr. Elisabeth Puchhammer-Stöckl in der aktuellen Ausgabe der Virusepidemiologischen Information (02-18 – siehe Anhang).

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Internationale Ballettgala, am 13. März 2018 im großen Haus für Mozart


Am 13. März 2018 geht die Internationale Ballettgala zugunsten der Aidshilfe Salzburg über die Bühne. Aufgrund der großen Nachfrage wird die Gala heuer nicht wie gewohnt im Landestheater, sondern im großen Haus für Mozart abgehalten.

Peter Breuer und Reginaldo Oliveira laden erstmals gemeinsam Kollegen aus der ganzen Welt ein, die zusammen mit den Tänzerinnen und Tänzern des Salzburger Ballettensembles Spitzenleistungen auf die Bühne bringen werden, um einen Tanzabend der Extraklasse zu gestalten.
Der Erlös der Gala kommt der Salzburger Aidshilfe zugute, die das Geld in Not geratenen Menschen mit HIV zukommen lässt.

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