Unser Hepatitis-Impfangebot (Mo und Do: 17 bis 19 Uhr)

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Da es sich bei Hepatitis A und B um Virusinfektionen handelt, die sehr weit verbreitet sind, möchten wir an dieser Stelle auf die Möglichkeit aufmerksam machen, sich in der Aidshilfe Salzburg impfen zu lassen.

Bei uns müssen Sie nur den Impfstoff zum Selbstkostenpreis von 60 € pro Teilimpfung bezahlen, d.h. die Impfung selbst ist kostenlos.

Dies stellt die KOSTENGÜNSTIGSTE Möglichkeit dar, sich gegen Hepatitis impfen zu lassen. Wir verwenden den Twinrix-Impfstoff, der gegen Hepatitis A und B zugleich schützt.
Wer noch nie gegen Hepatitis A und B geimpft worden ist, muss im ersten Jahr drei Teilimpfungen machen lassen (die ersten beiden Teilimpfungen erfolgen im Abstand von nur einem Monat, die dritte Teilimpfung soll sechs Monate nach der ersten gemacht werden), um den vollen Impfschutz zu erlangen. Dieser hält für etwa zehn Jahre, d.h. nach der Grundimmunisierung muss nur mehr alle zehn Jahre eine Impfung gemacht werden.
Unsere Impfzeiten sind immer montags und donnerstags von jeweils 17 bis 19 Uhr. Sie brauchen keinen Termin, nehmen Sie aber bitte einen Impfpass mit.

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Kenia erhält HIV-Generikum

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Hoffnung für die über 25 Millionen HIV/AIDS-PatientInnen in Afrika: Als erstes Land auf dem Kontinent erhält Kenia ein Generikum des derzeit innovativsten Medikaments gegen HIV. Die billigere Kopie von Dolutegravir werde derzeit kostenlos an 27.000 HIV-Infizierte verteilt, die das in Kenia übliche Medikament nicht vertragen.
Nach und nach soll das Programm landesweit und bis Ende des Jahres auch in Nigeria und Uganda eingeführt werden. Bei dem Medikament handelt es sich um einen sogenannten Integrase-Hemmer. Durch die Blockierung des Integrase-Virus-Enzyms wird verhindert, dass sich die Erbsubstanz des Immunschwäche-Virus in die infizierten Zellen integriert.

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Drogenbericht: Weniger Süchtige – mehr Tote


Weltweit greifen 250 Millionen Menschen zu illegalen Rauschgiften. Das geht aus dem Weltdrogenbericht der Vereinten Nationen (UN) hervor. 29,5 Millionen von ihnen haben den Angaben zufolge schwere Krankheiten wie Hepatitis C und Tuberkulose oder seien mit HIV infiziert, teilte das UN-Büro zur Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) mit. Nur jeder sechste Kranke werde angemessen behandelt.

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PlusMinus 01-17

Themen:
- DÖAK 2017 in Salzburg
- HIV and Your Body - Nieren und Knochen
- Kenne deinen Status
- HIV-Infektion - Daran denken und testen
- HIV und Recht - Datenschutz
- Rezensionen

Leseprobe: HIV-Infektion - daran denken und testen
Nach wie vor erhalten viele Menschen die Diagnose „HIV-positiv“ erst lange Zeit nach dem eigentlichen Infektionsereignis. Oft sogar erst zu einem Zeitpunkt, an dem das Immunsystem bereits deutlich beeinträchtigt ist. International hat sich in diesem Zusammenhang der Begriff „late presenter“ für solche späten Diagnosen etabliert. Definiert wird der Begriff dabei über die bereits bestehende Immunschwäche zum Zeitpunkt der Diagnose (entweder eine CD4-Zellzahl von unter 350 Zellen/µl oder AIDS innerhalb weniger Monate nach der Diagnose). Das ECDC (European Centre for Disease Prevention and Control) geht davon aus, dass knapp 50% aller HIV-positiven Menschen erst zu einem so späten Zeitpunkt erfahren, dass sie mit dem Virus leben*. Auch in Österreich ist der Anteil der late presenter hoch und entspricht der diesbezüglichen gesamteuropäischen Situation. Von den PatientInnen, die zwischen 2001 und 2016 in den AHIVCOS-Zentren betreut wurden, erhielten 48,4% eine späte Diagnose.

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