EU lässt Truvada zur HIV-Prophylaxe zu

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Menschen mit hohem Risiko einer HIV-Infektion können künftig auch in der Europäischen Union das Prophylaxe-Medikament Truvada bekommen. Dies habe die EU-Kommission unter Auflagen gebilligt, bestätigte ein Sprecher in Brüssel. Noch ist unklar, wann das Medikament als Prophylaxe erhältlich sein wird.

PrEP ist eigentlich das gleiche wie ART (Anti Retrovirale Therapie) bzw. HAART (Hoch Aktive Anti Retrovirale Therapie). Es sind die gleichen Tabletten, die HIV-positive Menschen zur Behandlung ihrer HIV-Infektion schlucken. Die gesamte Idee zu PrEP kommt ja aus den Erfahrungen mit der Behandlung von HIV-Positiven. Man weiß bereits seit mehr als 20 Jahren, dass durch die regelmäßige Einnahme dieser Medikamente die Anzahl der Viren im Körper der infizierten Person gesenkt und so die Zerstörung des Immunsystems verlangsamt bzw. gestoppt wird. Nun zeigten Studien in den letzten Jahren, dass HIV-positive Menschen unter erfolgreicher Therapie auch kaum infektiös sind, das Virus also kaum weitergeben. Sofern ihre Viruslast unter der Nachweisgrenze liegt, gilt mittlerweile als unumstritten, dass die Übertragung von HIV auf sexuellem Wege nicht bzw. nur mit minimaler Wahrscheinlichkeit erfolgt.

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Tripper-Erreger immer häufiger gegen Antibiotika resistent

Die Geschlechtskrankheiten Gonorrhoe (Tripper), Syphilis und Chlamydiose sind weltweit verbreitetet und nach UN-Angaben immer schwerer zu bekämpfen. Die Bakterien, die sie auslösen, seien in wachsendem Maße resistent gegenüber Antibiotika, warnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Der Hauptgrund sei, dass Medikamente oft fehlerhaft oder zu häufig angewandt werden.

"Die Antibiotikaresistenz dieser sexuell übertragbaren Krankheiten hat rapide zugenommen, wodurch die Möglichkeiten der Behandlung geschrumpft sind", so die WHO. Die stärkste Resistenz hätten die Erreger der Gonorrhoe entwickelt, mit der sich weltweit jährlich 78 Millionen Menschen infizieren.

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RTS-Beitrag über Aidshilfe Salzburg


Der Fernsehsender RTS hat einen schönen Beitrag über die Aidshilfe Salzburg erstellt. Klicken Sie auf folgenden Link, um das vollständige Video zu sehen: RTS-Beitrag Aidshilfe Salzburg.

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Präventionskampagne der Aids-Hilfen: Quickie Check!


Mit der neuen, österreichweiten Kampagne "Quickie Check" setzen die Aids-Hilfen Österreichs auf Wissensvermittlung und Bewusstseinsbildung zu sexueller Gesundheit für schwule und bisexuelle Männer sowie transgender Personen. Die neue HIV-Kampagne spricht die Zielgruppe vor allem auf Dating-Plattformen und Community-Seiten an.
Die User erfahren in lockerem Ton, wie und womit sie sich und ihre Sexualpartner und Sexualpartnerinnen vor HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten schützen können. Die Aids-Hilfen Österreichs wollen dabei besonders Personen ansprechen, die sich einem hohen Infektionsrisiko aussetzen.

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