Internationale Ballettgala am 12. November 2016 im Landestheater

Ballettdirektor Peter nimmt seinen Geburtstag zum Anlass, um Starsolisten aus ganz Europa nach Salzburg einzuladen. Zusammen feiern sie am 12. November 2016 (19 Uhr) eine Internationale Ballettgala zu Gunsten der Aidshilfe Salzburg.
Es freut uns sehr, wenn das Landestheater Salzburg und Ballettdirektor Peter Breuer die Arbeit der Aidshilfe Salzburg unterstützen, damit wichtige Projekte für Menschen mit HIV/AIDS verwirklicht werden können. Eine Organisation wie die Aidshilfe Salzburg ist immer zutiefst dankbar, wenn sich Außenstehende im Kampf gegen HIV/AIDS engagieren. Peter Breuer nutzte seine über die Jahrzehnte gewachsenen Kontakte in der Ballettszene, um dem Salzburger Publikum erneut ein internationales Staraufgebot mit ausgefallenen Choreographien zu präsentieren. Mit dabei sind selbstverständlich auch die Damen und Herren des Salzburg Balletts, die ebenfalls Kostproben ihrer Kunst bieten und gemeinsam mit den internationalen Gästen ein Tanzspektakel der Extraklasse garantieren.

Der Erlös der Gala unterstützt die Arbeit der Aidshilfe Salzburg.

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PlusMinus 01/16

Themen:
- #checkit - Kennst du deinen HIV-Status?
- Der Booster in der HIV-Therapie
- Testungen außerhalb der Testzeiten
- ChemSex
- HIV And Your Body - Herz-Kreislauf
- HIV und Recht: HIV-Testungen
- Rezensionen

Leseprobe: ChemSex - hemmungslos, geil und die Folgen?

Ein neuer Begriff geistert seit den 2010er Jahren stetig durch das Netz, aber vor allem durch die MSM (= Männer, die Sex mit Männern haben)-Szene: „ChemSex“, der Gebrauch von Drogen in Verbindung mit sexuellen Aktivitäten.

Dieser sei, so heißt es näher, in Großbritannien – aber auch auf dem europäischen Festland – zunehmend in der schwulen Community verbreitet und eines ist gewiss: „ChemSex“ ist mitverantwortlich für zahlreiche HIV- aber auch Hepatitis-C-Infektionen (ganz zu schweigen von anderen sexuell übertragbaren Krankheiten).

Vermehrt findet man in dafür vorgesehenen Internetportalen und Dating-Plattformen Userprofile, die verharmlosend, ja einladend von „Chems“, „chemsfriendly“ und dergleichen sprechen. Sex-Partys scheint es in der ursprünglichen Form gar nicht mehr zu geben – viel zu dominant und selbstverständlich scheint der Gebrauch von Designerdrogen innerhalb der MSM-Szene geworden zu sein.

Doch wie lässt sich das Phänomen erklären und wie sollen die AIDS-Hilfen in ihren Aufgabenbereichen Beratung und Prävention darauf reagieren?

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PrEP hilft, ist aber kein Wundermittel

leicagirl / photocase.com Photo: öde_inge / photocase.de

Damit lassen sich Erfolge, aber keine "Wunder" erzielen. Dies geht aus einer Zusammenfassung der vorhandenen Daten von Wiener Virologen hervor.

"Eine PrEP kommt nur für Personen mit einem nachgewiesenen negativen HIV-Status infrage, und ein initialer HIV-Test vor PrEP-Beginn sowie regelmäßige HIV-Folgetests sind obligat. Zielgruppen einer PrEP sind HIV-negative Personen, die ein substanziell erhöhtes Risiko haben, sich mit HIV anzustecken. Dazu zählen HIV-serodiskordante Partner (einer HIV-positiv, der andere HIV-negativ), MSM (Men, who have sex with men) oder intravenös Drogenabhängige. Mehrere Studien haben bereits gezeigt, dass die HIV-Neuinfektionen bei Personen, die ein PrEP erhielten unter verschiedenen Studienbedingungen um 42 bis 86 Prozent gesenkt werden konnten", schrieben jetzt die Wiener Expertinnen Karin Pollak und Elisabeth Puchhammer-Stöckl vom Department für Virologie der MedUni Wien in der Virusepidemiologischen Information (siehe Anhang).

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Europäisches Patentamt verhandelt über Hepatitis-C-Medikament

Photo: jg_79 / photocase.com

Ein Medikament einer US-Firma kann die chronische Leber-Entzündung Hepatitis C wirksam bekämpfen. Derzeit verhandelt das Europäische Patentamt (EPA) in München über einen Einspruch gegen das Patent auf den Wirkstoff Sofosbuvir. Die Organisation Ärzte der Welt hatte das Patent angefochten, um dauerhaft die Herstellung billigerer Generika zu ermöglichen.
Etwa 170 Millionen Menschen leiden weltweit an einer chronischen Hepatitis-C-Erkrankung, in Österreich sind es 40.000 bis 80.000. Bei Neuinfektionen ist die rechtzeitige und zielgerichtete Therapie von großer Wichtigkeit, weil dadurch der Übergang in eine chronische Erkrankung, die bis zu inoperablem Leberkrebs führen kann, verhindert werden kann. Aufgrund der geringen Anzahl der Symptome nehmen Infizierte die Krankheit zunächst oft lediglich ähnlich wie einen grippalen Infekt wahr. Die Diagnose erfolgt in vielen Fällen über einen Zufallsbefund. Viele Betroffene wissen deshalb oft über Jahre lang selbst nichts von ihrer Erkrankung. Die Aidshilfe Salzburg bietet jeden Montag und Donnerstag von 17 bis 19 Uhr Testungen auf Hepatitis C und B an.

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