6. Mai 2017: HIV-Testung im Europark Salzburg von 9 bis 18 Uhr

Leider werden in Österreich HIV-Diagnosen noch immer sehr spät gestellt. Eine frühe Diagnostik ist aber einerseits für die weitere gesundheitliche Entwicklung des Betroffenen sehr wichtig, andererseits verhindert es auch die Weitergabe der HIV-Infektion. Alle sollten daher ihren Status kennen.
Am Samstag, dem 6. Mai 2017, bietet die Aidshilfe Salzburg in Zusammenarbeit mit dem Life Ball und der großzügigen Unterstützung von Interspar von 9 bis 18 Uhr eine kostenlose und anonyme Testung auf HIV im Europark Salzburg an.

Zusätzlich verlosen wir zwei exklusive VIP-Karten für den Life Ball 2017.

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PrEP nun auch in Schottland

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Das schottische Medikamenten-Konsortium (SMC) hat beschlossen, dass Personen mit einem erhöhten Risiko einer HIV-Infektion künftig die Präexpositions-Prophylaxe (PrEP) kostenlos erhalten können. Gegenwärtige Präventionsmethoden seien in den letzten zehn Jahren nicht erfolgreich gewesen, die Ausbreitung von HIV in Schottland zu reduzieren, so die Begründung.
PrEP ist eigentlich das gleiche wie ART (Anti Retrovirale Therapie) bzw. HAART (Hoch Aktive Anti Retrovirale Therapie). Es sind die gleichen Tabletten, die HIV-positive Menschen zur Behandlung ihrer HIV-Infektion schlucken. Die gesamte Idee zu PrEP kommt ja aus den Erfahrungen mit der Behandlung von HIV-Positiven. Man weiß bereits seit 20 Jahren, dass durch die regelmäßige Einnahme dieser Medikamente die Anzahl der Viren im Körper der infizierten Person gesenkt und so die Zerstörung des Immunsystems verlangsamt bzw. gestoppt wird.

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Homophobe Menschenjagd in Tschetschenien

Photo: twobot / photocase.de
In der russischen Teilrepublik Tschetschenien sind Medienberichten zufolge mehr als 100 Männer "im Zusammenhang mit ihrer nicht-traditionellen sexuellen Orientierung - oder deren Verdacht" festgenommen worden. Drei Menschen seien bei den landesweiten Razzien ums Leben gekommen. Homosexualität steht in der islamisch geprägten Region zwar nicht unter Strafe, wird aber geächtet.
Ausgelöst sei die Anti-Schwulen-Aktion worden, nachdem Aktivisten der Homosexuelleninitiative Gayrussia.ru um die Genehmigungen für die Abhaltung von Paraden in mehreren Städten im Kaukasus angesucht hätten. Die Anfragen seien wenig überraschend zurückgewiesen worden, seien aber ohnehin nur pro forma gestellt worden. Die Gruppe sei dabei, Beweise zu sammeln, um eine Klage gegen Russland vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof (EGMR) vorzubereiten.
Unter der LBGT-Community des Landes herrsche nun Panik. Zahlreiche Homosexuelle würden nun ihre Onlineprofile löschen oder aus der Region fliehen. Ohnehin lebe kein Schwuler seine sexuelle Orientierung offen aus - das würde einem Todesurteil gleichkommen.

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Umfrage zur Arbeitssituation von LSBTI-Personen

Schätzungen zufolge sind mehr als 200.000 Beschäftige in Österreich lesbisch, schwul, bi-, trans- oder intersexuell. Wie es diesen Menschen in ihrem Job geht und welche Erfahrungen sie in ihren Unternehmen machen, wird erstmals in einer eigenen Studie erhoben.

Im Auftrag der Arbeiterkammer Wien führt das Forschungsinstitut SORA nun eine österreichweite Onlinebefragung durch, die noch bis Ende April läuft. Personen, die sich einem oder mehreren der LSBTI-Merkmale zugehörig fühlen, werden ersucht, an der Befragung unter www.sora.at/lsbti-umfrage teilzunehmen. Gedruckte Fragebögen können kostenlos unter lsbti@sora.at bzw. +43-1-585 33 44-38 angefordert werden.

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