Tätigkeitsbericht 2010

2010 wurden insgesamt 3.378 persönliche Beratungsgespräche durchgeführt. 1.864 davon waren Testberatungen, 1.471 waren Blutabnahmen und 43 allgemeine Beratungen. Im Jahr 2010 ergaben sich insgesamt 2.467 Erstkontakte. In Bezug auf die Geschlechterverteilung ist zu bemerken, dass, wie die Jahre zuvor, bei den Erstkontakten der Männeranteil mit 74% deutlich höher lag als der Frauenanteil mit 26%.
Im Anhang findet sich der vollständige Tätigkeitsbericht als pdf-Datei.

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Tätigkeitsbericht 2009

Rund 9000 Menschen leben mit HIV/Aids in Österreich. Im Jahr 2009 wurden in Österreich 507 Neuinfektionen
festgestellt. Das gleicht der Anzahl der Neuinfektionen aus den vergangenen Jahren.
Trotz großer Anstrengungen von Seiten der Aids-Organisationen bleibt die Anzahl der Erstinfektionen pro Jahr unverändert hoch. Viele Betroffene werden in Österreich erst spät entdeckt, erst nach Jahren wird die Infektion festgestellt. Das bedeutet einerseits einen Nachteil für die Betroffenen selbst, da sie dadurch erst spät in die medizinische Behandlung/Therapie involviert werden können und andererseits auch eine hohe Gefahr für die SexualpartnerInnen der lange Unentdeckten, da in dieser Zeit die Infektion weitergegeben werden kann.

Im Anhang findet sich der vollständige Tätigkeitsbericht als pdf-Datei.
 

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Hürden für HIV-Hilfe

Besondere Hürden beim Thema HIV und Aids
 

Benachteiligungen bei der gesundheitlichen Versorgung treffen Menschen mit schweren Erkrankungen und speziell einer HIV-Infektion besonders hart. Trotzdem sind Hilfeangebote für Migrantinnen und Migranten mit HIV/Aids noch selten. Zwar stehen traditionelle Beratungsstellen wie die Aidshilfen und andere ebenso für diese Zielgruppe offen, doch es gelingt ihnen nicht immer, mit ihrem Angebot auch betroffene Menschen mit Migrationshintergrund zu erreichen.
Dies liegt unter anderem an den beschriebenen Barrieren für Gesundheit. Aber beim Thema HIV/Aids kommen auch ganz spezifische Faktoren hinzu:
Gerade bei diesem Thema spielen Tabus und Diskriminierung eine zusätzliche Rolle. So zum Beispiel die Angst, bei der Entdeckung aus Österreich ausgewiesen zu werden. Oder doppelt diskriminiert zu werden: als „Ausländer“ und als HIV-Positiver. Und manche Frauen müssen eine dreifache Diskriminierung befürchten: als „Ausländerin“, HIV-Positive und Frau. Dass diese Sorge größer ist bei Menschen, die zum Beispiel wegen einer dunklen Haufarbe noch eher als (vermeintliche) Fremde auffallen, versteht sich von selbst.

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med update 05-09

Thema:
Allgemeines
Gentherapie - ein anti-HIV-Ribozym
HIV und Depression
Diskriminierung - zwei interessante Links
Nachgefragt: Wie viele Gene hat ein HI-Virus?
Veranstaltungsankündigungen

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