Euro HIV Index stellt Österreich schlechtes Zeugnis aus

Brüssel kritisierte am Dienstag, den 13. Oktober, die unzureichende Betreuung der von HIV-Betroffenen in Österreich. Das Health Consumer Powerhouse, eine europäische Organisation, die sich u.a. mit dem Gesundheitssystem beschäftigt, präsentierte ein Ranking (den sogenannten "Euro HIV Index"), welches die Betreuung HIV-Positiver in verschiedenen europäischen Ländern untersucht. In diesem Ranking erlangt Österreich von insgesamt 29 Ländern lediglich den 16. Platz. Von 1000 möglichen Punkten erreicht Österreich nur 704, während Luxemburg, welchem das beste Zeugnis für die Betreuung ausgestellt wurde, 857 Punkte macht, gefolgt von Malta mit 791 und der Schweiz mit 775 Punkten.

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Wiener Grüne starten Aufklärungskampagne für homosexuelle Migranten

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Die Wiener Grünen haben es sich zum Ziel gesetzt, homosexuelle Migranten in die schwule Community stärker zu integrieren. Dazu haben die Grünen Broschüren herausgegeben, die in mehreren Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch, Serbokroatisch, Polnisch und Türkisch) abgedruckt sind und wichtige Aufklärungsarbeit leisten. Laut Gemeinderat Marco Schreuder stößt diese multikulturelle Kampagne auf große Resonanz. „Die Hefteln gehen weg wie warme Semmeln“, so die Worte von Schreuder, wobei das deutsch-türkische Exemplar sich der größten Beliebtheit erfreue.

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Buskampagne geht in nächste Runde

Der Bus der Aidshilfe Salzburg, der seit 1997 seine Runden durch die Stadt dreht, wird auch 2010 Teil des öffentlichen Verkehrs in Salzburg bleiben. Dank der großzügigen Unterstützung der Firma GILEAD kann diese in Europa einzigartige Präventionskampagne fortgesetzt werden, mit der die Bevölkerung daran erinnert wird, dass HIV/AIDS ein wichtiges Thema in unserer Gesellschaft und der Kampf gegen die Krankheit noch lange nicht ausgefochten ist.
Das Kondom bietet nach wie vor den sichersten Schutz vor einer Infektion mit dem HI-Virus, weshalb es auch im Zentrum der Kampagne der Aidshilfe Salzburg steht. "Kondome schützen", das ist die simple Hauptaussage, die der Bus, wenn er durch Salzburg fährt, kommuniziert. Richtig angewandt ist das Kondom ein Garant dafür, dass niemand seine eigene Lust, die Lust auf Sexualität und somit die Lust aufs Leben in den Hintergrund zu rücken braucht.

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Über infektiöse Drogenspritzen in U-Bahnsitzen und andere Legenden

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Immer wieder stellen uns in der Beratung verunsicherte User die Frage, ob es möglich sei, dass man unbemerkt in einer Disko mit einer Spritze gestochen wird. Dabei ist die Geschichte der Person, die mit einer Spritze umherwandert und anderen Diskobesuchern HIV-positives-Blut einimpft, sodass sich diese mit HIV oder anderen durch Blut übertragbaren Viruserkrankungen anstecken, schon uralt. Ebenso verhält es sich mit dem Fremden, der von Haustür zu Haustür zieht, um seinen ahnungslosen Opfern beim Öffnen der Tür infektiöses Blut zu injizieren sowie mit den angeblichen Spritzen, die in U-Bahnsitze gesteckt werden. Angeblich soll es auch in jeder Stadt mindestens einen Kebabstand oder eine Pizzeria geben, in welcher das Küchenpersonal ins Essen ejakuliert. Bei diesen Erzählungen, die per Stille Post weitergegeben werden und meist nur mündlich tradiert sind, handelt es sich um nichts anderes als um sogenannte „Urbane Legenden“, das sind moderne Schauergeschichten, welche Moralvorstellungen, Ängste  und Tabubrüche widerspiegeln und meist mit einer hohen Prise Ekelfaktor gewürzt sind.

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