Ab 1. Februar 2018: Neuerungen bei unseren Testangeboten

 

Folgende Tests können Sie bei uns weiterhin anonym kostenlos machen lassen:
HIV-DUO-Test (Antikörper- und Antigen-Test)
Nur für schwule und bisexuelle Männer: TPHA-Test (Syphilis-Test = Antikörpertest)

Bei diesen Tests haben Sie ab 1. Februar 2018 einen Selbstkostenpreis zu tragen:   
HBsAG-Bestimmung (Hepatitis B-Test): 7,-HCV-Antikörper-Test (Hepatitis C-Test): 7,-
HBsAG und HCV-Antikörpertest zusammen: 12,-
PCR-Test für EUR 70,-
HIV-Schnelltest (Ergebnis nach 20 Minuten) für EUR 30,-

Unsere Öffnungszeiten:
• Testung auf HIV, Syphilis, Hepatitis und Hepatitis-Impfung: Mo, Do von 17 bis 19 Uhr.
• Keine Anmeldung erforderlich!

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2017 wieder mehr HIV-Diagnosen


Der Aufwärtstrend der vergangenen Jahre ist unverändert geblieben. Auch im Jahr 2017 wurden in Österreich mehr HIV-Infektionen diagnostiziert. Insgesamt 510 Menschen sind im letzten Jahr positiv getestet worden. Das sind mehr als in den letzten beiden Jahren, in denen 447 (2016) und 428 (2015) Infektionen registriert wurden. „Die Zahlen spiegeln nicht die tatsächlich stattgefundenen Neu-Infektionen in diesem Zeitabschnitt wider, da diese ja oft erst Jahre später diagnostiziert werden. Daher ist es durchaus möglich, dass die höheren Zahlen auf ein höheres Risikobewusstsein und eine häufigere und vor allem frühere Testung von Personen mit Risikokontakt zurückzuführen sind“, meint Dr. Elisabeth Puchhammer-Stöckl in der aktuellen Ausgabe der Virusepidemiologischen Information (02-18 – siehe Anhang).

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10 Jahre EKAF-Statement

Vor ziemlich genau zehn Jahren veröffentlichte der Schweizer Infektiologe Pietro Vernazza, zusammen mit anderen HIV-Experten,  das so genannte EKAF-Statement (Eidgenössische Kommision für AIDS Fragen) in der Schweizer Ärztezeitung und löste damit eine bis heute andauernde Kontroverse aus. Die Kernausage des Statements lautet wie folgt:
„Eine HIV-infizierte Person ohne andere STD unter der antiretroviralen Therapie (ART) mit vollständig supprimierter Virämie (im Folgenden: ‚wirksame ART‘) ist sexuell nicht infektiös, d. h. sie gibt das HI-Virus über Sexualkontakte nicht weiter, solange folgende Bedingungen erfüllt sind:

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Die Zukunft der HIV-Therapie

Photo: jg_79 / photocase.com


In den letzten Jahrzehnten hat sich in Bezug auf HIV/AIDS weltweit viel verändert. Insbesondere die Entwicklung der medizinischen Möglichkeiten durch die HIV-Therapie darf als Erfolgsgeschichte betrachtet werden.
Nachdem 1981 die ersten AIDS-Fälle in den USA beschrieben wurden, konnte 1983/84 das HI-Virus als Ursache der Immunschwäche identifiziert werden. Nur kurze Zeit später wurde 1984 der erste HIV-Antikörpertest auf den Markt gebracht. 1986 wurde unabhängig von der HIV-Thematik die sogenannte PCR (Polymerase Chain Reaction) entwickelt, ein elegantes Verfahren zur Messung von genetischem Material, welches seitdem zur Bestimmung der Viruslast eingesetzt wird. Beide Technologien stellen nach wie vor die Grundlage von HIV-Testung und Behandlungen dar.
Und dann kam der Durchbruch: Als bahnbrechende Meilensteine in der HIV-Therapie gelten nach wie vor die CROI (Conference on Retroviruses and Opportunistic Infections) und die Welt-AIDS-Konferenz im Jahr 1996. Hier zeigten Studien erstmals den Erfolg einer Kombinationstherapie aus mindestens drei Substanzen - ein Konzept.
Heute arbeitet man immer noch sehr hart an Verbesserungen der Therapie, vor allem die Erleichterung der Einnahme und die Verringerung der Nebenwirkungen. Eine gute Nachricht hat uns soeben aus den USA erreicht. Nur eine einzige Tablette in der Woche statt mehrere am Tag – ein neu entwickeltes Therapieprinzip könnte die Behandlung HIV-Infizierter deutlich erleichtern. Das Geheimnis der neuen Tablette ist dabei in ihrem Inneren versteckt:

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