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Gleiche Chancen für LGBT

Die Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender in der Gesundheitsversorgung ist allgegenwärtig. Jährlich werden weltweit Millionen von Menschen aufgrund von benachteiligenden Gesetzen und politisch motivierten Strategien von lebensrettenden bzw. –erhaltenden Gesundheitsleistungen ausgeschlossen, obwohl die Wahrscheinlichkeit, sich mit HIV anzustecken, bei MSM (Männer, die Sex mit Männern haben) 19-mal höher ist als für die Restbevölkerung. Ganz krass ist die Lage bei Transgender-Frauen, bei denen das Risiko 49-mal höher ist.

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Die Internationale HIV/AIDS Alliance hat aus diesem Grund eine globale Kampagne gegen diese Benachteiligungen im Gesundheitswesen gestartet. „Die in Jahrzehnten mühsam erreichten Fortschritte im Kampf gegen Aids könnten zunichte gemacht werden, wenn sich die Regierungen nicht rasch verpflichten, homosexuelle, bisexuelle und Transgender-Menschen (LGBT) in die neuen Entwicklungsziele einzuschließen“, sagt Kampagnen-Koordinatorin Karen Johnson. Die Online-Kampagne zielt darauf ab, die Verhandlungen der Staatengemeinschaft über das nächste Paket globaler Entwicklungsziele, welche auf der UN-Generalversammlung im September verabschiedet werden und die weitere Vorgehensweise für die nächsten 15 Jahre bestimmen wird, zu beeinflussen.