Sie sind hier

Events

Internationale Ballettgala am 05. April 2014 im Haus für Mozart

Die Internationale Ballettgala zu Gunsten der Aidshilfe Salzburg ist in Salzburg längst kein Geheimtipp mehr. Die Veranstaltung findet heuer am 05.04.2014 im Haus für Mozart um 19 Uhr statt.
Es freut uns sehr, wenn das Landestheater Salzburg und Peter Breuer die Arbeit der Aidshilfe Salzburg unterstützen, damit wichtige Projekte für Menschen mit HIV/AIDS verwirklicht werden können. Eine Organisation wie die Aidshilfe Salzburg ist immer zutiefst dankbar, wenn sich Außenstehende im Kampf gegen HIV/AIDS engagieren. Die Arbeit von Peter Breuer gilt seit Jahrzehnten als herausragend. Grund genug also, in dieser Spielzeit die Gelegenheit zu nutzen und einen Abstecher ins Haus für Mozart zu wagen. Wieder einmal nutzte Ballettdirektor Peter Breuer dabei seine über die Jahrzehnte gewachsenen Kontakte in der Ballettszene, um dem Salzburger Publikum erneut ein internationales Staraufgebot mit ausgefallenen Choreographien zu präsentieren. Unter anderem werden das Stuttgarter Ballett, das Northern Ballet aus Leeds, das Kroatische Nationalballett, das Königliche Ballett Flandern, das Scottish Ballet aus Glasgow, das Bayerisches Staatsballett und das Königliche Ballett aus Stockholm zu bestaunen sein. Mit dabei sind aber selbstverständlich auch wieder die Tänzerinnen und Tänzer des Salzburg Balletts sowie Ausschnitte von »Schwanensee«.
Nähere Informationen finden sich unter folgendem Link: Internationale Ballettgala!

14. Dezember 2013, 20 bis 22 Uhr: Gesundheits-Test-Abend in der HOSI Salzburg
Maria Vaorin / photocase.com Photo: HOSI Salzburg

Am 14. Dezember von 20 bis 22 Uhr kann man sich in der HOSI Salzburg wieder GRATIS auf HIV, Hepatitis B/C sowie Syphilis testen lassen. Auch die anonyme Beratung kann in Anspruch genommen werden.

Gerade unter schwulen und bisexuellen Männern sind die HIV-Neudiagnosen in den letzten Jahren wieder überdurchschnittlich hoch und steigen weiter an. Auch die Ansteckungszahlen bei Syphilis und Hepatitis C klettern immens in die Höhe. Aus diesem Grund starten die Aidshilfe und die HOSI Salzburg in gemeinsamer Zusammenarbeit die Gesundheits-Test-Tage.

Kostenlose (bis auf den HIV-Schnelltest), anonyme Beratungen und Tests auf: HIV, Hepatitis B/C und Syphilis.

Heuer zum ersten Mal: der HIV-Schnelltest (zum Selbstkostenpreis von 28€). Das Ergebnis des Schnelltests erhält man/frau nach 20 Minuten.

Wo: Homosexuelle Initiative Salzburg (HOSI), Gabelsbergerstraße 26, 5020 Salzburg

HIV Testwochen vom 22. bis 29. November 2013

Circa die Hälfte aller Neuinfektionen in Österreich wird von Menschen übertragen, die ihren Gesundheitsstatus nicht kennen. Deshalb lautet das Motto der europaweit ausgerufenen HIV-Testwoche "Gemeinsam stark gegen HIV", welche vom 22. bis 29. November 2013 stattfindet. Erreicht werden sollen dabei Menschen, die einem besonders hohem Risiko ausgesetzt sind, wie z.B. Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), MigrantInnen aus Hochprävalenzländern, SexarbeiterInnen und Menschen mit häufig wechselnden GeschlechtspartnerInnen. Die Testung ist kostenlos und anonym. Mehr Informationen finden sich unter folgendem Link: http://www.hivtestingweek.eu/

Welt-AIDS-Tag 2013

Am 1. Dezember ist wieder Welt Aids Tag, welcher von UNAIDS ins Leben gerufen wurde. Seit 1988 gedenkt dieser Tag der an AIDS verstorbenen Menschen und mahnt, dass alle HIV-Infizierten weltweit Zugang zur Hochaktiven Antiretroviralen Therapie haben sollten. Es ist ein großes internationales Dilemma und ein Auswuchs der Globalisierung, dass gerade in Afrika und Asien viele Menschen an AIDS sterben, weil kein Geld für Medikamente vorhanden ist.

Solidarität mit HIV-infizierten Menschen aus armen Ländern gibt es kaum. So werden etwa afrikanische Migranten/Migrantinnen, die mit HIV infiziert sind, trotz ihrer Krankheit wieder in ihre Heimatländer abgeschoben, wo sie aufgrund des fehlenden Zugangs zur Therapie innerhalb weniger Jahre an AIDS sterben. Grundsätzlich gibt es in den meisten Drittstaaten keinen zuverlässigen, über langfristige Zeiträume anhaltenden Zugang zu antiretroviralen Medikamenten, vielmehr bestehen immer wieder Engpässe in der Versorgung. Die meisten Länder der Erde sind bisher nicht einmal über das Projektstadium hinausgekommen und es bestehen weiterhin gravierende regionale Unterschiede. So lange die durchschnittliche Versorgung unter 80 % liegt (derzeit beträgt der prozentuelle Versorgungsanteil circa 30 %), kann man nicht davon ausgehen, dass ein allgemeiner Zugang zu HIV-Therapien gewährleistet ist.

Die AIDS-Hilfen fordern daher:

- Um ein faires und gerechtes Verfahren gewährleisten zu können, müssen differenzierte Kriterien bei der Abwicklung der Asylverfahren Anwendung finden, die den Fokus auf die tatsächlichen Problematiken richten, die im Zusammenhang mit HIV/AIDS und einer Abschiebung durch das bisherige Vorgehen entstehen.

- Jeder Einzelfall muss für das jeweilige Herkunftsland anhand der Empfehlungen der WHO überprüft werden, ob ausnahmslos der Zugang zur Therapie und zu den spezifischen notwendigen Kontrolluntersuchungen gewährleistet ist. Unbedingt beachtet werden muss dabei auch, dass Betroffene, die bereits in den so genannten industrialisierten Ländern in medizinischer Behandlung sind, meist schon mehrere Medikamentengenerationen hinter sich haben und sie keinesfalls auf eine frühere Therapie zurückgehen können.

- Um zuverlässige Angaben zur Entscheidungsfindung zu erhalten, müssen vorrangig Gutachten und Berichte von kompetenten Organisationen und Ärzten/Ärztinnen eingeholt werden. Die Auskünfte von Botschaften sind nicht ausreichend, um die Versorgungslage im jeweiligen Herkunftsland zu beurteilen.

- Der Zugang zu einer HIV-Therapie im Herkunftsland muss für die Einzelperson finanziell und sozial möglich sein. Wenn keine finanziellen Ressourcen vorhanden sind und keine Aussicht auf eine eigene Verdienstmöglichkeit besteht und daher die finanzielle Abhängigkeit von der Familie und des sozialen Umfelds droht, können Menschen nicht für ihre Gesundheitsversorgung aufkommen.

- Für bereits negativ ausjudizierte Personen, die vor der Abschiebung stehen, muss eine Möglichkeit geschaffen werden, die einen humanitären Aufenthalt bzw. ein Bleiberecht in Österreich garantiert.

Seiten