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Events

Brioche in Schleifenform am 1. Dezember 2010

Mit der Herstellung von Brioche in Schleifenform unterstützen dieses Jahr wieder insgesamt vier Bäckereien im Land Salzburg mit 24 Filialen die Bemühung, den Welt Aids Tag bei jedermann ins Bewusstsein zu rufen. Mit dem Kauf der gebackenen Aids-Schleife („Red Ribbon“) zeigen Ihre Kunden Solidarität und Unterstützung für HIV-Betroffene. Die Aidshilfe Salzburg möchte sich bei allen Bäckereien, die sich an der Aktion beteiligen, sowie bei der Bäckerei Innung, die uns dabei unterstütze die Kontakte herzustellen, von ganzen Herzen bedanken.
Der Welt-AIDS-Tag wird seit 1988 jährlich am 1. Dezember begangen, nachdem sich an diesem Tag die Gesundheitsminister vieler Staaten beim WHO-Gipfel für soziale Toleranz gegenüber Aids-Betroffenen sowie für mehr Informationsaustausch über HIV und Aids aussprachen. Es ist ein Tag der Solidarität mit betroffenen Menschen und ihren Angehörigen, aber auch ein Tag, der für alle das Thema Aids ins Bewusstsein rücken soll. Weltweit erinnern auch am 1. Dezember verschiedenste Organisationen an das Thema Aids und rufen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität mit Infizierten, Kranken und den ihnen Nahestehenden zu zeigen. So auch die regionalen Aidshilfen in Österreich wie die Aidshilfe Salzburg.
 
Lesung von Matthias Gerschwitz: "Endlich mal was Positives" im Literaturhaus Salzburg
Die Aidshilfe Salzburg veranstaltet am 18. November 2010 um 19:30 Uhr eine Lesung im Literaturhaus Salzburg. Als Auftaktveranstaltung zum diesjährigen Welt-Aids-Tag liest der preisgekrönte Berliner Autor Matthias Gerschwitz aus seinem Buch "Endlich mal was Positives". Der Eintritt ist frei. Es gibt viele Bücher zu HIV und AIDS, aber nur wenige, die einen direkten Einblick in das Leben mit dem Virus geben. In "Endlich mal was Positives" beschreibt Gerschwitz, der 1994 das Testergebnis HIV positiv erhielt, seinen Umgang mit der Infektion ohne Larmoyanz oder Betroffenheitspathos, sondern optimistisch und zuweilen auch etwas provokativ. Das Buch soll Mut machen und informieren: Es wendet sich nicht nur an Positive, insbesondere Neu-Infizierte und ihre Freunde und Verwandte, die sich plötzlich auf eine veränderte Lebenssituation einstellen müssen, sondern auch (und besonders) an diejenigen, die bislang keine Notwendigkeit sahen, sich mit der Infektion zu befassen, weil sie immer noch glauben, sie wären von HIV nicht betroffen. Eine trügerische Einstellung, denn es kann jeden treffen, egal, ob Mann oder Frau, ob homo-, bi- oder heterosexuell. Das Virus ist nicht wählerisch. „Endlich mal was Positives“ ist teils Erfahrungsbericht, teils Statement. Das Buch zeigt, dass man auch mit HIV das Lachen nicht verlernen muss und mit einer unheilbaren Krankheit zukunftsorientiert leben kann. Und das ist doch endlich mal was Positives!
www.literaturhaus-salzburg.at/programm/

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